Birnenquitte Bereczki

Bild 1
Typ: Birnenquitte
Herkunft: Ungarn 1883
Genussreife: September-November
Frucht: birnenförmig, gelb, groß-sehr groß
Geschmack: aromatisch, süßsäuerlich
Wuchs: stark
Standort: geschützt
Wissenswertes: für Kompott/Gelee, selbstfruchtbar
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Baumform/Größe:

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Geschichte: Als Zufallssämling 1883 im ungarischen Felighihaza ausgelesen ist die Birnenquitte... mehr
Produktinformationen "Birnenquitte Bereczki"

Geschichte:

Als Zufallssämling 1883 im ungarischen Felighihaza ausgelesen ist die Birnenquitte Bereczki nach dem ungarischen Pomologen Mate Bereczki benannt. Dieser hatte die Quittensorte kurz nach ihrer Auslese auf den Markt gebracht. Heutzutage ist die Birnenquitte vor allem in Europa beheimatet. In Ungarn, Rumänien und Bulgarien gehört sie zu den Standardsorten.

Quitte Bereczki:

Breit birnenförmig und mittelbauchig geformt ist die Quitte Bereczki mit einer Höhe von 110mm sehr groß. Ihre Größe wirkt sich auf ihr Gewicht aus, welches mit 470gr sehr hoch ist und im Einzelfall deutlich höher liegen kann.
Am Baum glänzt die Birne in einem matten, gelben, beinahe zitronen artigem Ton. Teilweise ist die Frucht mit roten Lentizellen besprenkelt, in jedem Fall ist sie mit grünen Streifen verziert. Ausgehend von den offen gestalteten Kelch verlaufen breite Rippen über die Frucht hinaus. Kelch- und Stielgrube sind braun-rot berostet.

Geschmack:

Direkt unter der Haut zumeist rosa ist das Fruchtfleisch der Quitte Bereczki gelbweiß. Es ist fest und um das Kernhaus teilweise steinig. Wird es verzehrt entfaltet sich ein aromatischer, süß-säuerlicher Geschmack.

Reifeprozess:

Spät blühend bildet der Quittenbaum Ende Mai sehr große, hellrosa gefärbte Blüten. Diese sind mit roten Adern durchzogen und befinden sich an den Enden der Seitentriebe.
Die Quitte Bereczki ist selbstfruchtbar und darüber hinaus ein sehr guter Pollenspender - zum Beispiel für die zeitgleich blühende Birnenquitte Vranja. Der Quittenbaum kann ab Anfang Oktober gepflückt werden. Die Früchte, die bereits früh und dann reichlich geerntet werden reifen im Lager nach und können ab Ende Oktober verwertet werden.

Verwertung:

Hervorzuheben ist die Kocheigenschaft der Bereczki Quitte. Diese verfärbt sich während des Kochens von ihrem ursprünglich weißgelben hin zu einem rötlichen Ton. Zusammen mit ihrer Farbe verändert sich auch die Struktur der Quitte, welche locker und feinzellig wird.
Sie ist eine vorzügliche Einmachfrucht und wird gerne zu wohlschmeckendem Quittenkäse verarbeitet.

Quittenbaum:

Stark wachsend bildet der Quittenbaum schnell eine aufrechte und sperrige Baumkrone. Diese ist nur schwach verzweigt. Die sich bildenden Leittriebe sind allerdings extrem stark. Zunächst sind diese oliv bis rotbraun gefärbt, werden im Alter dann aber zusehends dunkel- bis schwarz-braun. An ihnen befinden sich ungewöhnlich viele und außergewöhnlich große Blätter die dunkelgrün und deren Stiel rötlich gefärbt ist.

Standort:

In warmen bis heißen Standorten bringt der Quittenbaum die süßesten Früchte hervor. Aufgrund ihrer Frosthärte kann die Quitte Bereczki aber auch in Mitteldeutschland und kälteren Obstbau-Regionen gedeihen. An den Boden stellt sie keine Anforderungen, lediglich gut durchlüftet sollte er sein.

Optisch ist die Bereczki Quitte für jeden Garten aufgrund ihrer gelben Früchte welche von vielen saftgrünen Blätter gesäumt werden eine Augenweide. Gekocht serviert besticht sie durch ihre seltene Rotfärbung.