Süßkirsche Kesterter Schwarze

Synonyme: Spitzköpp
Typ: Knorpelkirsche
Herkunft: Kestert (Mittelrhein) 19 Jhrd.
Genussreife: Mai-Juni
Frucht: mittelgroß, schwarz
Geschmack: saftig, süß
Wuchs: Krone ausladend, stark
Standort: nährstoffreich, sonnig, warm
Wissenswertes: Dörrobst, hohe Saftausbeute, Tafelobst
Pünktlich zur Pflanzzeit - ab September - wieder verfügbar, direkt aus unserer Baumschule

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Baumform/Größe:

  • 2000680
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Produktinformationen "Süßkirsche Kesterter Schwarze"

Herkunft

Zunächst war die Süßkirsche Kesterter Schwarze vor allem rechtsrheinisch verbreitet. Aufgrund ihres enorm guten Geschmacks wurde sie zwischen den Bauern getauscht. Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts war sie im gesamten Rheintal verbreitet. Von dort fand Sie ihren Weg nach Sachsen und wurde dort aufgrund ihrer Fruchteigenschaften ebenfalls zum Anbau empfohlen.

Süßkirsche Kesterter Schwarze

Auffällig ist das Farbspiel von Stiel und Frucht der Süßkirsche Kesterter Schwarze. Der hellgrüne Stiel bildet hierbei einen schönen Kontrast zu der ansonsten tief schwarzen Kirsche. Diese ist zunächst dunkelrot gefärbt, reift dann aber mit jedem Sonnentage weiter aus. Die insgesamt kleine Frucht glänzt am Baum und ist sehr platzfest. Ihr Fruchtfleisch ist ebenfalls schwarz-rot gefärbt.

Geschmack

Eine sehr süße und weiche Kirsche. Sie ist saftig und lässt sich sehr gut essen.

Reifezeit

Bereits in der zweiten Kirschwoche ist die Süßkirsche Kesterter Schwarze reif. Sie gehört damit zu den frühreifenden Kirschsorten.

Verwertung

Eine hervorragende Tafelkirsche die direkt vom Kirschbaum genascht werden kann. Ihre dunkle Kirschfarbe macht jeden Lippenstift überflüssig und verrät jeden Kirschdieb. Ungewöhnlich ist ihre Eigenschaft am Baum zu trocknen. In sehr warmen Lagen können die Kirschen am Baum belassen werden. Sie trockenen und können dann als getrocknete, Rosinen ähnliche Frucht gegessen werden. In den meisten Gegenden ist es hierfür zu feucht. Sie können aber ohne weiteres im Haus gedörrt werden.

Kirschbaum

Eine enorm wuchsstarke Kirschsorte. Ihre Bäume reizen die jeweilige Endhöhe der Unterlage aus und entwickeln sich zu einem echten Blickfang. In den ersten Jahren ist ihre Baumkrone von den steil aufrecht wachsenden Ästen geprägt. Ihre Baumkrone entwickelt sich dann vermehrt in die Breite. Ein ausladender Kirschbaum der auch im Alter noch viel junges Fruchtholz bildet. Ein kleines Highlight sind die schwach rot gefärbten Blattspitzen der Kesterter Schwarze. Im Laufe des Frühjahrs verfärben sich die Blätter dann einheitlich hellgrün.

Standort

Auf tiefen, staunassen Böden neigen die Früchte zu Schrotschuss. Der Kirschbaum selbst zeigt keine Anfälligkeit. Er stellt keine Ansprüche an den Boden und kann auch auf ungünstigeren Böden gepflanzt werden. Damit die Kirschen der Sorte Kesterter Schwarze gut ausreifen, sollte der Baum nicht in Höhenlagen gepflanzt werden.