Birnbaum Petersbirne

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Synonyme: Lorenzbirne, Margaretenbirne
Typ: Sommerbirne
Herkunft: seit 18. Jhd. in Deutschland
Genussreife: Juli-August
Frucht: klein, leicht berostet, Rotgelb, verwaschene rote Streifen
Geschmack: festes Fruchtfleisch, halbschmelzend, süß, zimtähnlicher Geschmack
Wuchs: dichte Verzweigung, Krone breitpyramidal
Standort: eher anspruchslos, für frostgefährdete Standorte, für Höhenlagen geeignet
Wissenswertes: Guter Pollenspender, lange Blütezeit, Massenträger, Tafelobst
Lieferbar ab September 2019 - frisch aus dem Land

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Baumform/Größe:

  • 55139
Herkunft Die erste schriftliche Erwähnung der Petersbirne geht auf das Jahr 1799 zurück. Es... mehr
Produktinformationen "Birnbaum Petersbirne"

Herkunft

Die erste schriftliche Erwähnung der Petersbirne geht auf das Jahr 1799 zurück. Es handelt sich hierbei um einen alten Baum nahe der Stadt Altenburg in Thüringen. Es ist daher zu vermuten, dass die Sorte wesentlich älter ist. Zur damaligen Zeit war die Birne vor allem in Sachsen verbreitet. Ihre Bedeutung liegt in der breiten Anbaufähigkeit. Sie kann sowohl auf Wiesen, wie auch trockenen Böden gepflanzt werden. Auf beiden erbringt sie sichere Erträge.

Birne Petersbirne

Ein kleines Farbspektakel ziert die Birne Petersbirne. Kurz vor dem Pflücken ist die gesamte Frucht gelb-rot gefärbt. Teilweise finden sich auf ihr hellrote Streifen. An sonnigen Stellen verwaschen diese zu kaminroten Backen. An Stiel und Kelch gesellen sich kleine Rostfiguren auf die Frucht. Zudem finden sich über die insgesamt kleine Birne verteilt mehrere Schalenpunkte. Diese Vielzahl an Farben lässt die gesamte Frucht erstrahlen und sorgt für ein echtes Highlight im Garten.

Geschmack

Eine halbschmelzende und süß schmeckende Birne. Typisch ist ihr kräftig zimtartiges Aroma, das von einer dezenten Säure begleitet wird. Ihr Fruchtfleisch ist fest und saftig.

Reifezeit

Hervorzuheben ist die lange Blütezeit der Petersbirne. Diese blüht zwar spät, zeigt ihre vielen weißen Blüten dann aber um so länger. Gegen Frost und kaltes Wetter kaum empfindlich haben diese genügend Zeit um bestäubt zu werden. Folglich bilden sich sehr viele Früchte. Wenn der Baum seine ersten Früchte trägt, trägt er diese regelmäßig und reichlich. Ab Mitte Juli können diese gepflückt werden. Sie reifen dann folgernd, weshalb der Baum über einen Zeitraum von zwei Wochen schrittweise gepflückt wird. Die Früchte sind dann bis Ende August haltbar.

Verwertung

Im Gegensatz zu vielen anderen Sommerbirnen ist die Petersbirne vielseitig verwendbar. Sie kann direkt vom Baum gegessen oder zu Kompott verarbeitet werden. In Einmachgläsern hält sie sich über den Winter ohne weich zu werden. Sie kann ebenfalls gedörrt werden.

Birnbaum

Seine breitpyramidale Baumkrone bildet der Birnbaum schnell. Diese steht auf schräg aufrecht gewachsenen Leittrieben und ist dicht verzweigt. Sowohl Holz, wie auch Blüten sind widerstandsfähig gegen Frost.

Standort

Ein insgesamt breit anbaubarer Birnbaum. Weder mit feuchten Wiesen, noch trockenen Böden hat die Petersbirne große Probleme. Sie kann sowohl auf windigen Lagen, wie auch im Halbschatten gepflanzt werden.