Birnbaum Gellerts Butterbirne

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Typ: Herbstbirne
Synonyme: Hardy, Schäferbirne
Herkunft: Frankreich um 1820
Genussreife: September-Oktober
Frucht: Form variabel, grünlichgelb, mittelgroß- groß
Geschmack: gutes Aroma, schmelzend, sehr saftig, süßsäuerlich
Wuchs: Kronenform spitzpyramidal, stark
Standort: geschützt, von der Küste bis in Höhenlagen
Wissenswertes: Brennsorte, Lagerbirne, sehr widerstandsfähig, Tafelobst
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Baumform/Größe:

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Herkunft Bei Gellerts Butterbine handelt es sich um eine Birne aus dem Jahr 1820. Es wird... mehr
Produktinformationen "Birnbaum Gellerts Butterbirne"

Herkunft

Bei Gellerts Butterbine handelt es sich um eine Birne aus dem Jahr 1820. Es wird vermutet, dass sie von van Mons ausgesäht und veredelt wurde. Van Mons war einer der bedeutensten französischen Pomologen. Noch heute befinden sich viele der von ihm entdeckten Sorten im Anbau. Ihre Verbreitung fand nach dessen Tod durch die Pomologen Oberdieck und Leroy statt. Leroy gab ihr den Namen Beurre Hardy, unte welchem sie noch heute in Frankreich bekannt ist.

Birne Gellerts Butterbirne

Die Frucht ist groß bis sehr groß. Stumpfkegelig geformt ist die Sorte kelchbauchig und stielwärts einseitig eingezogen. Wenn die Birne Gellerts Butterbirne gepflückt werden kann, ist ihre Schale gelblich-grün gefärbt. Später ist sie ockergelb gefärbt und mit braunroten Streifen verziert. Durch ihre vielen Punkte und Rostfiguren wird sie teilweise bronze bemalt.

Geschmack

Gelblich-weiß ist das feinzellig strukturierte Fruchtfleisch ganz schmelzend. Sie hat einen weinsäuerlichen Geschmack und ist angenehm gewürzt.

Reifezeit

Gellerts Butterbirne ist ein guter Pollenbildner der früh und lange blüht. In der Blüte ist die Birne unempfindlich. Nach der Blüte kann der Birnbaum ab Mitte September gepflückt werden. Danach sollte die Birne bis Ende Oktober verbraucht werden.

Verwertung

Eine Perle für den Eigenbedarf und edle Markfrucht. Gellerts Butterbirne zählt zu den köstlichsten Herbstbirnen die in Mitteleuropa beheimatet sind.

Birnbaum

Als eine der am stärksten wachsenden Birnensorten wird der Birnbaum in der Baumschule gerne zur Zwischenveredlung verwendet. Seine Krone wächst steil aufrecht und erfordert daher mehrmaligen Rückschnitt. Ansonsten kann, zu Gunsten der Fruchtbarkeit, auf einen weiteren Rückschnitt der Triebe verzichtet werden. Der Birnbaum trägt nicht früh, dann aber regelmäßig und reich.

Standort

Gellerts Butterbirne sollte geschützt gepflanzt werden, da die Früchte vor der Reife gerne abfallen. Dann ist der Baum aber auch in rauen Lagen problemlos anbaubar. An den Boden stellt die Birne keine Ansprüche.