Apfelbaum Polierapfel

Synonyme: Junkerapfel, Schaffelder, Striesselapfel
Typ: Herbstapfel
Herkunft: Frankreich
Genussreife: September-Januar
Frucht: grünlichgelb, kräftig rot gestreift
Geschmack: festes Fruchtfleisch, hocharomatisch, süßsäuerlich
Wuchs: Krone ausladend, locker verzweigt
Standort: Boden durchlässig, warm
Wissenswertes: für Kompott/Gelee, gute Backsorte
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Baumform/Größe:

  • 2000857
Herkunft Eine sehr alte, aus dem deutsch-französischen Grenzgebiet stammende, Apfelsorte ist der... mehr
Produktinformationen "Apfelbaum Polierapfel"

Herkunft

Eine sehr alte, aus dem deutsch-französischen Grenzgebiet stammende, Apfelsorte ist der Polierapfel. Heimisch ist er in den Vogesen, sowie am Rhein von Basel bis Heidelberg. Hier ist er zumeist als Pomme Schaffelder bekannt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch geläufig wurden durch die folgenden Kriege seine Bestände deutlich dezimiert. Vermutlich wurde er aufgrund seines rustikalen Erscheinungsbilds danach nur noch vereinzelt gepflanzt. Heute gehört der Polierapfel zu den sehr selten gewordenen Obstsorten.

Apfel Polierapfel

Deutlich zu erkennen ist der Apfel an seinen breiten und ungleichmäßig roten Streifen. Diese ziehen sich über die ansonsten grüngelb gefärbte Schale. Der Polierapfel selbst ist kegelförmig geformt und stark gerippt. Im Herbst hat er teils dunkelbraune Punkte und grobe Rostfiguren.

Geschmack

Ein hoch aromatischer Apfel der saurer wie süß schmeckt. Sein Fruchtfleisch ist weiß und knackig.

Reifezeit

Ab Mitte September ist der Polierapfel reif und kann gepflückt werden. Seine Äpfel sind dann bis in den Januar haltbar. Der Apfelbaum erbringt mittlere Erträge.

Verwertung

Der Apfel kann direkt vom Baum gegessen werden. Oftmals wird er geschält, da seine Schale hart ist. Er kann dann gut zu Mus oder Kompott verarbeitet werden. Insgesamt ein guter Kochapfel.

Apfelbaum

Der Apfelbaum entwickelt eine breite Baumkrone die locker verzweigt ist. Er wächst in den ersten Standjahren kräftig an. Danach schwächt sich das Wachstum des Polierapfel ab. Sein Holz ist robust und widerstandsfähig.

Standort

Der Polierapfel bevorzugt warme Standorte. Auf trockenen Böden kommt er nicht gut fort.