Apfelbaum Ingrid Marie

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Typ: Herbstapfel
Synonyme: Hoed Orange, Marie
Herkunft: Dänemark um 1910
Genussreife: Oktober-Januar
Frucht: Deckfarbe dunkelrot, flachrund, gelblichgrün, mittelgroß
Geschmack: coxähnlich, saftig, später mürbe, süßsäuerlich
Wuchs: Krone breitkugelig, mittelstark
Standort: besondere Eignung für maritime Lagen, von der Küste bis in Höhenlagen
Wissenswertes: Guter Pollenspender
   
Lieferbar ab September 2019 - frisch aus dem Land

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Baumform/Größe:

  • 309
Herkunft Die von der dänischen Insel Fünen stammende Apfelsorte Ingrid Marie ist 1910 als... mehr
Produktinformationen "Apfelbaum Ingrid Marie"

Herkunft

Die von der dänischen Insel Fünen stammende Apfelsorte Ingrid Marie ist 1910 als Zufallssämling entstanden. In Norddeutschland und Skandinavien fand sie nach ihrer Entdeckung starke Verbreitung.

Apfel Ingrid Marie

Zunächst gelbgrün, verfärbt sich der Apfel Ingrid Marie während der Reifezeit hellgelb. Diese Grundfarbe wird durch die Sonne großflächig rot übermalt. Einzig die hellen Schalenpunkte vermögen es diese herbstliche Färbung zu durchbrechen. Der Apfel ist kaum berostet. Sein Fruchtfleisch ist cremig gefärbt und fest. Direkt unter der Schale ist es leicht gerötet.

Geschmack

Ein milder, süßsäuerlich schmeckender Apfel. Er glänzt durch sein ausgewogenes Zucker zu Säureverhältnis, sowie dem Cox ähnliches Aroma.

Reifezeit

Die Blüte des Apfel Ingrid Marie setzt etwas später ein als gewöhnlich. Die sich öffnenden Blüten sind dann zumeist rosa und duften angenehm. Die Sorte ist ein guter Pollenspender. Ihre Früchte sind ab Mitte September reif und können gepflückt werden. Von Oktober bis in den Januar können sie dann gegessen werden. Der Apfelbaum trägt früh seine ersten Früchte. In den darauf folgenden Jahren erzielen sie mittelhohe bis hohe Erträge.

Verwertung

Ein wohlschmeckender Tafelapfel. Aufgrund ihres geringen Zuckergehalts ist Ingrid Marie, unter Vorbehalt, auch für Diabetiker zu empfehlen. Ein beliebter Back- und Bratapfel. Als solcher landet er an Weihnachten gerne in der Röhre. Mit Nüssen gefüllt und Pudding bedeckt ein hervorragender Nachtisch.

Apfelbaum

In seinen ersten Jahren bildet der Apfelbaum steile Leittriebe. Diese dienen als Gerüst für die typisch breitkugelige Baumkrone. Ein Rückschnitt der dicht verzweigten Krone fördert die Qualität der Früchte.

Standort

Eine insgesamt anspruchslose Apfelsorte. Ausreichend feuchte Böden, sowie ein gemäßigt feuchtes Klima bringen die besten Früchte hervor.