Birne 'Diels Butterbirne'
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Birne \'Diels Butterbirne\'
Diels Butterbirne Die hier gemalte Frucht stammt aus einem Wiener Kleingarten. Geschichte: Sie wurde 1811 in Trois-Tours (sprich Troa-Tur) bei Vilvorde in Belgien aufgefunden und zu Ehren des deutschen Pomologen Diel benannt. 1821 kam sie nach Frankreich und Deutschland und ist seitdem sehr verbreitet. In Oesterreich allgemein bekannt. Beschreibung: Die Frucht ist groß bis sehr groß, Mittelgröße 85 Millimeter breit und 100 Millimeter hoch, dickbauchig-birnförmig, oft ungleichhälftig. Kelch halb offen, Blättchen aufrecht, einwärtsgebogen, Einsenkung flach, mit rippenartigen Erhebungen. Stiel stark, holzig, gebogen, sitzt in einer kleinen Einsenkung, oft von einem kleinen Fleischwulst seitlich gedrückt. Schale derb, hellgrün, später zitronengelb, sonnenseits höher gefärbt, mit Rostpunkten und feinen Rostfiguren, besonders um den Stiel. Fleisch weiß, nur in gutem Boden schmelzend, süß und ein wenig gewürzt, sonst oft körnig, steinig und herb. Kernhaus hohlachsig; die kleinen, engen Kammern enthalten wenige und selten vollkommene Kerne. Befruchtungsverhältnisse: Schlechter Pollenspender, mittelfrüh blühend. Reife: Baumreife im Oktober. Im Weinklima bald genussreif, aus kälteren Lagen bis Dezember haltend. Eignung der Frucht: Wenn man für gleichmäßige Ausbildung der Früchte sorgt, sind diese auf dem Markte leicht verkäuflich. Gut ausgebildete Früchte können als Kabinettstücke gepackt werden, die übrigen als erste und zweite Kistenware. Geht unter dem eigenen Namen auf den Markt. Eigenschaften des Baumes: Dieser ist starkwüchsig, seine Krone breitpyramidenförmig, er gedeiht noch auf Quitte, bildet leicht Fruchtholz und ist deshalb für Formbäume, besonders Spaliere, sehr geeignet, taugt auch zum Hoch- und Halbstamm. Verlangt guten Birnenboden; auf trockenem Standort, in kaltem, schwerem Boden und in rauen Lagen versagt er. Die großen Früchte verlangen geschützten Standort. Der Fruchtholzschnitt soll kurz bis mittellang sein. Gute Eigenschaften: Die frühe und reiche Tragbarkeit dieser Sorte empfiehlt sie dort zur Anpflanzung, wo sich ihre Früchte gut ausbilden und schmelzend werden. Auch der Anfänger im Obstbau wird mit Spalier- und Zwergbäumen schon gute Erfolge haben.
Typ: Herbstbirne
Herkunft: Belgien 1811
Genussreife: Oktober-Dezember
Frucht: groß-sehr groß, birnenförmig, gelb, leicht berostet
Geschmack: schmelzend, süßwürzig
Wuchs: stark, Krone breitpyramidal
Standort: warm, nährstoffreich, humos, ausreichend feucht
Bot. Name: Pyrus com.'Diels Butterbirne' CAC

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Zeichenerklärung
Stammformen/StammhöhenStammformen/Stammhöhen

Bu = Buschbaum, Kronenansatz bei 40-60cm

Ha = Halbstamm, Kronenansatz bei 100-120cm

H = Hochstamm, Kronenansatz bei 180-200cm

Qualitäten:

2xv = zweimal verschult/verpflanzt. Alle Bäume sind mind. Zweimal verschult auch wenn dies nicht angegeben ist.
3xv = dreimal verpflanz/verschult. Dies sind alles besonders kräftige Solitärbäume.
2j. = zweijähriger Baum, alle Bäume sind mind. Zweijährig, Hochstämme und Solitäre sind 3-5 jährig
ab 6, 7-8, 8-10, usw. gibt den Stammumfang in cm an, gemessen in 1m Höhe

Wuchsstärken:
Alle Obstbäume werden auf Wurzel veredelt. Die Wurzel hat entscheidenden Einfluss auf die Wuchsstärke/Baumendgröße.

Die Bezeichnungen MM 106, Pyrodwarf, Giesela und Wawit bezeichnen schwachwachsende Sorten,
diese Bäume eignen sich besonders für den Hausgarten.

Alle anderen Bäume wachsen auf der starkwachsenden Sämlingswurzel,
diese Bäume sind für die Pflanzung in der Landschaft und auf der Streuobstwiese geeignet.
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