Pflaume Anna Späth

Bild 1
Typ: Halbzwetschge
Herkunft: Ungarn 1870
Genussreife: September-Oktober
Frucht: mittelgroß, rundlich, violettbraun
Geschmack: festes Fruchtfleisch, mildsäuerlich, saftig, süßwürzig
Wuchs: mittelstark
Standort: ausreichend feucht, nährstoffreich, warm
Wissenswertes: für Kompott/Gelee, Guter Pollenspender, selbstfruchtbar, Tafelobst
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Baumform/Größe:

Verfügbare Stückzahl:

  • 2000422
Geschichte: Der Ursprung der Pflaume Anna Späth ist nicht mehr detailgenau zurückzuverfolgen,... mehr
Produktinformationen "Pflaume Anna Späth"

Geschichte:

Der Ursprung der Pflaume Anna Späth ist nicht mehr detailgenau zurückzuverfolgen, wird aber in Ungarn vermutet. Sicher ist, dass die Pflaumensorte 1870 von Späth als Sämling aus Ungarn nach Deutschland kam. Seitdem sie von Späth 1874 in den Handel gebracht wurde, findet sie im gesamten deutschsprachigen Raum Verbreitung.

Pflaume Anna Späth:

Dunkelviolett gefärbt sind die Pflaumen am Baum hellblau bereift. An beiden Enden abgestumpft wirkt die eigentlich oval geformte Frucht teilweise etwas gedrungen. Dieser Eindruck entsteht vorallem durch ungleich große Fruchthälften welche durch eine typische feine Bauchnaht getrennt werden. Ausgewachsen ist die Pflaume Anna Späth 35 Gramm schwer und bei einer Länge von 45mm auf eine Breite von 42mm mittelgroß.

Geschmack:

Das gelbgrüne Fruchtfleisch der Pflaume ist mittelfest und mäßig saftig. Sie überzeugt vorallem durch ihr würziges Aroma. Dieses harmoniert sehr gut mit dem süßen und von feiner Säure unterstrichenem Geschmack der Pflaume Anna Späth.

Reifezeit:

Die mittelspät einsetzende Blüte wird von der Sorte selbst bestäubt. Ungewöhnlich ist, dass sie, obwohl nicht spät blühend nur selten Frotschäden davon trägt. Die Pflaume Anna Späth kann anderen Obstsorten als Pollenspender dienen.
Nachdem die Früchte ihre Vollreife erlangt haben kann der Pflaumenbaum Ende September gepflückt werden. Der unregelmäßig zu erwartende Ertrag ist mittelhoch und setzt früh ein.

Verwertung:

Da Anna Späth spät reift gehört sie zu einer der wenigen noch im Oktober frisch verzehrbaren Sorten, weshalb sie als Tafelobst beliebt ist. Hinzu kommt ihre Transportfähigkeit, die sie zusätzlich für den Markt interessant macht. In der Küche kann sie gut zu Mus weiterverarbeitet oder in der Konserve eingemacht werden.

Pflaumenbaum:

Stark wachsend bildet der Pflaumenbaum steil aufrecht wachsende Leitäste. Aus diesen baut sich die ebenfalls aufrechte und teils breitwüchsige Krone auf. Sie ist mitteldicht verzweigt und gut belaubt. Der Pflaumenbaum ist widerstandsfähig gegen Frost.

Standort:

Die Pflaume Anna Späth wächst in wärmeren Lagen mit langen Vegetationsperioden. Ihr Wachstum kann zudem durch die Pflanzung in nährstoffreiche und feuchte Böden unterstützt werden. Zu vermeiden sind sandige Böden.

Eine der spätesten Pflaumensorten die sich in Holz, Frucht und Blüte sehr resistent gegen äußere Umstände zeigen.