Große Grüne Reneklode

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Typ: Reneklode
Herkunft: unbekannt, schon 1670 in Frankreich bekannt
Genussreife: August-September
Frucht: gelblichgrün, mittelgroß, rundlich, sonnenseits bräunlichrot
Geschmack: aromatisch, sehr saftig, süßwürzig
Wuchs: breitkronig, mittelstark
Standort: geschützt, warm
Wissenswertes: Dörrobst, Guter Pollenspender, Kompott, Tafelobst
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Baumform/Größe:

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Geschichte: Der Ursprung der Sorte Große Grüne Reneklode liegt vermutlich in Syrien. Von dort... mehr
Produktinformationen "Große Grüne Reneklode"

Geschichte:

Der Ursprung der Sorte Große Grüne Reneklode liegt vermutlich in Syrien. Von dort wurde sie über Italien nach Frankreich eingeführt wo sie seit Begin des 16. Jahrhunderts unter dem Namen Reine Claude bekannt ist. Ihren Namen erhielt sie von Königin Claudia, einer Tochter König Ludwig des XII. Auf diesen Namen ist auch der Wertbegriff der Renekloden zurückzuführen, der heute synonym für Rundpflaumen verwendet wird. Inwiefern die heute verbreitete Sorte noch mit der historischen, aus Syrien stammenden Grose Grüne Reneklode übereinstimmt, ist unbekannt. Teilweise wird die Sorte auch als Zuckerpflaume oder Dauphine geführt.

Reneklode:

Mittelgroß wird die Frucht bis zu 25 Gramm schwer. Sie ist rundlich geformt und leicht abgeplattet. Von der Sonne erhält sie auf der ihr zugewandten Seite rot-braune Flecken die sich von ihrem ansonsten gelbgrün gemalten Kleid absetzen.

Geschmack:

Im Inneren der Frucht heben sich helle Adeern aus dem ansonsten trüb grünem Fruchtfleisch ab. Dieses ist weich und klebt teilweise am Stein. Die Große Grüne Reneklode verliert ihren sehr süßen, aromatischen Geschmack auch beim kochen nicht. Dieser wird durch einen ganz schwachen Säurespritzer abermals aufgewertet.

Reifezeit:

Mittelspät blühend kann die Sorte sich nicht selbst befruchten, anderen Sorten gegenüber ist er allerdings ein guter Pollenspender. Idealerweise wird der Reneklodenbaum gepaart mit der Graf Althans Reneklode, der Nancymirabelle oder der Bühler Frühzwetsche, welche gute Befruchtersorten für ihn sind.
Die Große Grüne Reneklode ereicht ihre Vollreife Anfang September und kann ab dann gepflückt werden.

Verwertung:

Für den Selbstversorger im Hausgarten aufgrund seiner Qualität als Tafelobst gut geeignet. Im Erwerbsobstbau wird die Sorte aufgrund ihrer guten Eigenschaften als Konservenfrucht angebaut.

Reneklodenbaum:

Mittelstark wachsend bildet der Reneklodenbaum breit auswachsende Leitäste. Diese bauen eine durch Nebenäste dicht verzweigte Krone. Teilweise hängen die Äste über.

Standort:

Um die Früchte vor Platzen zu schützen sind geschützte, warme Lagen ideal. Wird der Reneklodenbaum zudem auf nährstoffreichen, schweren Böden gepflanzt, ist ein gutes Wachstum gewiss.

Obwohl es mittlerweile viele Neuzüchtungen gibt ist die mittlerweile als historische Obstsorte einzuordnende Große Grüne Reneklode aufgrund ihrer Fruchtqualität nach wie vor beliebt.