Süßkirsche Schneiders Späte Knorpelkirsche

Bild 1
Typ: Knorpelkirsche
Herkunft: Brandenburg um 1850
Genussreife: Juli
Frucht: groß-sehr groß, stumpf herzförmig
Geschmack: angenehme Säure, süßwürzig
Wuchs: Krone pyramidal, stark
Standort: Boden durchlässig, geschützt, warm
Wissenswertes: Tafelobst
ab 27,00 € *

inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Baumform/Größe:

Verfügbare Stückzahl:

  • 4787
Die Süßkirsche Schneiders Späte Knorpelkirsche gehört, wie aus dem Namen zu erkennen zur Familie... mehr
Produktinformationen "Süßkirsche Schneiders Späte Knorpelkirsche"
Die Süßkirsche Schneiders Späte Knorpelkirsche gehört, wie aus dem Namen zu erkennen zur Familie der Knorpelkirschen.

Geschichte:

Die Kirschsorte wurde im Jahr 1850 als Sämling auf dem Grundstück eines Herrn Schneider in Guben an der Neiße gefunden. Die Kirsche wurde nach ihrem Finder benannt. Im frühen 19. Jahrhundert ein Zentrum der Kirschzüchtung wurde Schneiders Späte Knorpelkirsche ab dem Jahr 1865 aus von Guben verbreitet.
Teilweise als Königin der alten Kirschsorten gehandelt war sie bis in die 60er Jahre überall zum Anbau empfohlen und gepflanzt. Heute ist die Süßkirsche immer noch eine der am häufigsten vorkommenden Kirschsorten.

Kirsche:

Mittelrot gefärbt erhält sie Obstsorte in der Vollreife ihre typische dunkelrote Färbung. Diese überdeckt auch zuvor sichtbare helle Schalenpunkte. Groß bis sehr groß gewachsen bringt die Kirsche es auf ein Gewicht von bis zu 9 Gramm. Dieses verteilt sich gleichmäßig auf die herzförmig gewachsene Frucht, welche dazu neigt eine Fruchtspitze zu bilden.

Geschmack:

Das feste Fruchtfleisch der Süßkirsche ist in einem rosa gefärbt und knorpelig struckturiert. Schneiders späte Knorpelkirsche schmeckt süß-aromatisch, ist schwach gewürzt und mit leichter Säure versetzt. Bereits in der Halbreife ist die Frucht wohlschmeckend und kann gegessen werden. Der aus ihr gepresste Saft färbt kaum.

Reifezeit:

Die Blüte tritt mittlespät ein und ist wie der gesamte Reifeprozess folgernd. Die Reife setzt somit unregelmäßig ein. Der Kirschbaum kann normalerweise von der 4. Kirschwoche an bis zur 6. Kirschwoche sukzessive gepflückt werden. Die Fruchtbarkeit des Baumes setzt trotzt frühem ersten Blüteansatz erst später ein, ist dann aber immer hoch.

Verwertung:

Die ertragreiche Knorpelkirsche ist im Hausgarten gepflanzt auf Grund ihres folgernden Reifeprozesses ideal um lange direkt vom Baum gepflückt und genossen zu werden. Sollten nach den drei Wochen noch Früchte übrig sein, können diese gut in Weckgläsern für später konserviert werden.

Kirschbaum:

Der Baum erfreut sich über alle Jahre guter Gesundheit und wächst dementsprechend heiter drauf los. Sein starker Wuchs bildet aufrechte Leittriebe und breit wachsendes Fruchtholz. Aus diesem bildet sich eine hochkugelige, dicht belaubte Krone.

Standort:

Schneiders Späte Knorpelkirsche ist anspruchslos an Boden und Klima. Sonnige Lagen versprechen eine bessere Ernte.

Die Größe der Frucht, ihr auch in der Halbreife bereits wohlschmeckender Genuss sowie die sich über mehrere Wochen ziehende Baumreife machen die Kirschsorte ideal für den Hausgarten. Insbesondere die Möglichkeit einer Ernte in halbreifem Zustand, sowie die Baumgesundheit machen die Sorte zudem für den Obstbau interessant.