Sauerkirsche Schattenmorelle

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Typ: Weichselkirsche
Herkunft: beschrieben 1598, Münsterland
Genussreife: Juli-August
Frucht: mittelgroß
Geschmack: saftig, säuerlich
Wuchs: Krone breitkugelig, mittelstark-stark
Standort: eher anspruchslos, feuchte Lagen
Wissenswertes: für Kompott/Gelee, hohe Saftausbeute, Kompott, selbstfruchtbar
ab 27,00 € *

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Baumform/Größe:

Verfügbare Stückzahl:

  • 11750
Die SauerkirscheSchattenmorelle gehört zur Familie der Weichselkirschen. Geschichte:... mehr
Produktinformationen "Sauerkirsche Schattenmorelle"
Die SauerkirscheSchattenmorelle gehört zur Familie der Weichselkirschen.

Geschichte:

Vermutlich aus Frankreich stammend befindet die sehr alte Kirschsorte sich bereits seut dem 17. Jahrhundert im Anbau. IN Deutschland fand sie das erste mal zu Begin des 17. Jahrhunderts in Gotha bei Sachsen Verbreitung. Von dort hat sie sich im gesamten deutschsprachigen Raum etabliert und zählt zu den bekanntesten und am weitesten verbreiteten Kirschsorten. Ebenfalls bekannt ist sie unter den Synonymen Große Lange Lotkirsche, Nordkirsche, Griotte du Nord und Sauerlothkirsche.

Kirsche:

Die Frucht ist braunrot gefärbt und mit einer dunklen Bauchnaht verziert. Rundlich geformt ist die Kirsche sowohl stielwärts als auch stempelwärts abgeplattet. Die insgesamt große Frucht befindet sich an einem langen, hellgrünen Stiel der in einer ausgeprägten Stielgrube sitzt. Oftmals befinden sich zwei Kirschen an einem Zwillingsstiel.

Geschmack:

Im Inneren ähnlich dunkel gefärbt wie außen ist das Fruchtfleisch der Sauerkirsche Schattenmorelle weich und verspricht eine hohe Saftausbeute. Zum Stein hin, von welchem es sich gut löst, wird das Fruchtfleisch dunkler. Die Schattenmorelle entfaltet einen kräftigen, vorwiegend sauren Geschmack.

Reifezeit:

Die Blühzeit der Kirsche beginnt spät und dauert lange an. Als selbstfruchtbare Obstsorte benötigt sie keine Befruchtersorte ist selbst aber ein guter Pollenspender. Die sich bildenden Früchte gehen schnell in die Reife über und können ab der 6. Kirschwoche gepflückt werden. Der ideale Erntezeitpunkt kann sich hierbei, abhängig vom Standort um eine Woche nach hinten oder vorne verschieben. Der Kirschbaum trägt früh und ab dann regelmäßig und immer sehr reichlich.

Verwertung:

Die ertragreiche Sauerkirsche Schattenmorelle ist insbesondere für die Verarbeitung und zur Vorratswirtschaft geeignet. Vollreif entfaltet sie vor allem in Kompott oder eingeweckt ihr volles Aroma. Als Kirsche mit hohem Saftgehalt wird sie zum Keltern von Fruchtwein oder Brennen verwendet. Ein Versand der Frucht ist möglich.

Kirschbaum:

Mittelstark wachsend bildet der Kirschbaum schräg aufrecht wachsende Leitäste die mit hängenden Seitenzweigen besetzt sind. Auf diesem Gerüst aufbauend bildet sich eine breit gewachsene, lockere Krone. Ein regelmäßiger Baumschnitt erhält die Wuchskraft und verspricht dauerhaft große Früchte. Beblättert ist der Kirschbaum mit dunkelgrünen, breit-ovalen Blättern deren Blattstiel am Ende leicht rötlich verfärbt ist.

Standort:

Die weiter Verbreitung der Sorte ist auf ihre Genügsamkeit zurückzuführen. So wächst sie in beinahe allen Regionen. Länger anhaltende feuchte Witterungen sind jedoch der Ausbildung einer guten Fruchtqualität hinderlich. Auch in windigen Höhenlagen kommt sie gut fort.

Bei guter Pflege wird die Schattenmorelle von keiner Sorte in der Höhe ihres Ertrages übertroffen. Frosthart in Holz und Blüte wächst der Kirschbaum in beinahe allen Regionen und kann deshalb, sowie aufgrund seiner guten Küchen- und Wirtschaftseigenschaften nur empfohlen werden.