Sauerkirsche Köröser Weichsel

Bild 1
Typ: Weichselkirsche
Herkunft: Ungarn 1925
Genussreife: Juli
Frucht: mittelgroß- groß
Geschmack: festes Fruchtfleisch, süß mit feiner Säure
Wuchs: Kronenform spitzpyramidal, mittelstark-stark
Standort: Boden durchlässig, geeignet für Höhenlagen, geschützt, warm
Wissenswertes: Dörrobst, sehr gesunde Frucht, Tafelobst, triploid (braucht Pollenspender)
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Baumform/Größe:

Verfügbare Stückzahl:

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Die Sauerkirsche Köröser Weichsel gehört, wie der Name es Vermuten lässt, zur Familie der... mehr
Produktinformationen "Sauerkirsche Köröser Weichsel"
Die Sauerkirsche Köröser Weichsel gehört, wie der Name es Vermuten lässt, zur Familie der Weichselkirschen.

Geschichte:

Auch als Ungarische Weichsel bekannt wurde die Kirsche vor 1900 im ungarischen Nagykörös aus einem Sämlingsgemisch ausgelesen. Zunächst vorallem im Gebiet um Nagykörös angebaut fand sie später durch die Vermehrung von Ausläufern breiten Anklang in ganz Ungarn. Durch die genannte Art der Vermehrung sind heute viele Spielarten der Sauerkirsche Köröser Weichsel bekannt. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Spielarten sind gering. In Ungarn ist die Kirsche unter dem Namen Pandy üvegmeggy bekannt.

Kirsche:

Dunkelrot am Baum kann die Kirsche sich später ein wenig dunkler färben. Mit einer Höhe von bis zu 23mm und einer Breite von bis zu 28mm ist die Köröser groß bis sehr groß. Nieremförmig gewachsen ist sie stielwärts abgeflacht, während sie sich stempelwärts leicht verjüngt. Über die Frucht verläuft eine feine, ebenfalls dunkelrot gefärbte Bauchnaht welche die Frucht in zwei kleine Bäckchen aufteilt.

Geschmack:

Das mittelfeste Fruchtfleisch der Kirsche Köröser Weichsel ist zunächst hellrosa und verfärbt sich dann während der Reife dunkelrot. Von zahlreichen weißen Adern durchzogen löst es sich gut vom Stein. Geschmacklich zeichnet sich die Sorte durch ein sehr angenehmes und ausgeglichenes Zucker-Säure Verhältnis aus, mit ausgezeichnetem Aroma.

Reifezeit:

Mittelfrüh blühend kann die Sauerkirsche Köröser Weichsel sich nicht selbst befruchten. Gute Pollenspender sind beispielsweise Büttners Rote Knorpelkirsche, Kassins Frühe und Schneiders Späte Knorpelkirsche. Danach reifen die Früchte gleichmäßig und regelmäßig, sodass der Kirschbaum ab der 4. Kirschwoche gepflückt werden kann. Der Ertrag der früh fruchtbaren Sorte ist standortabhängig aber zumeist mittel bis mittelhoch.

Verwertung:

Die Kirschsorte zeichnet sich durch ihren hervorragenden Geschmack aus und zählt somit zu einer der edlen Tafelsorten. Darüber hinaus wird sie als Wirtschaftsfrucht gerne weiterverarbeitet.

Kirschbaum:

Der stark wachsende Kirschbaum bildet zumeist aufrechtes Leit- und Fruchtholz. Aus diesen setzt sich die mitteldicht verzweigte und mit hellgrünen Stielblättchen geschmückte Krone zusammen. Diese ist bei teils hängenden Ästen pyramidal geformt.

Standort:

Auf trockenen und warmen Standorten gepflanzt verspricht die Sauerkirsche Köröser Weichsel die besten Erträge. Nährstoffreiche und genügend feuchte Böden unterstützten das starke Wachstum der Sorte.

In warmen Lagen gepflanzt bringt die Sauerkirsche große und schmackhafte Früchte hervor die optisch ebenfalls bestechen. An diesen Standorten ist sie für den Eigengebrauch gepflanzt ergiebig und daher zu empfehlen.