Birnbaum Vereins Dechantsbirne

Bild 1
Typ: Herbstbirne
Synonyme: Roberts Butterbirne
Herkunft: Frankreich 1849
Genussreife: Oktober-November
Frucht: groß, kreiselförmig
Geschmack: hocharomatisch, sehr saftig, süßwürzig, vollschmelzend
Wuchs: Kronenform spitzpyramidal, mittelstark
Standort: bis in geschützte, mittlere Höhenlagen, warm
Wissenswertes: Brennsorte, Dörrobst, Lagerbirne, Tafelobst
ab 23,00 € *

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Baumform/Größe:

Verfügbare Stückzahl:

  • 898
Die Birne Vereins Dechantsbirne gehört zur Familie der Apothekerbirnen. Die dargestellten Früchte... mehr
Produktinformationen "Birnbaum Vereins Dechantsbirne"
Die Birne Vereins Dechantsbirne gehört zur Familie der Apothekerbirnen.
Die dargestellten Früchte stammen aus einem Privatgarten in Wien.

Geschichte:

Die Dechantsbirne wurde im Vereinsgarten der Gartenbaugesellschaft von Angers in Frankreich erzogen. Der Baum brachte 1849 die ersten Früchte. Von dort an wurde er in den Handel gebracht. Damals noch unter den Namen: Doyenne du Comice d'Angers. Im deutschsprachigen Raum teilweise auch unter dem Namen Roberts Butterbirne bekannt.

Beschreibung:

Die Birne ist 94mm breit und 100mm hoch, somit eine große Frucht. Meistens aber kleiner gewachsen ist sie kreisel- oder stumpfkegelig geformt. Wie die meisten Dechantsbirnen ist auch die Vereins Dechantsbirne einseitig und stielwärts etwas eingezogen.
Der Kelch ist halb- oder auch ganz geschlossen und wird von kurzen und spitzen Blättchen umgeben. Sie befinden sich in einer tiefen, oftmals fleischigen Senke.
Der Stiel der Birne entwächst einer flachen Einsenkung und wird häufig durch einen Fleischhöcker zur Seite gedrückt.
In dem aus geräumige Kammern gebildeten Kerngehäuse wachsen große, unregelmäßig geformte Samen heran.
Zunächst grünlichgelb verfärbt sich die Schale der Vereins Dechantsbirne zur Reife gelb. Sonnenseits ist sie leicht rot verwaschen und mit vielen feinen oder stärkeren Rostpunkten bedeckt. Kelch- und stielwärts laufen diese zusammen.

Geschmack:

Das weiße Fruchtfleisch, äußerst saftig, ist gelblich angehaucht und vollständig schmelzend. Feinzellig strukturiert entfaltet die Birne bei Genuss einen gezuckerten, außerordentlich wohlschmeckenden Geschmack. Es gibt kaum eine köstlichere Birne.

Befruchtungsverhältnisse:

Spät blühend dauert die Blüte der Vereins Dechantsbirne lange. Die Birne ist ein guter Pollenbildner.

Reifezeit:

Der Birnbaum kann mit seiner Mitte Septmber einsetzenden Baumreife abgeerntet werden. Nach der Ernte kann die Frucht von Oktober bis November verzehrt werden.

Verwertung:

Aufgrund ihres exzellenten Geschmacks wird die Birne gerne auch in Feinkostgeschäften geführt. Die vollkommenen Birnen treten im Wettbewerb mit gleichzeitig reifenden Herbstbirnen immer als Sieger hervor.
Zum Dörren und Brennen ebenfalls gerne verwendet.

Birnbaum:

Kräftig wachsend verzweigt der Birnbaum sich gern und bildet eine pyramidale Krone. Auf Wildling veredelt ist er in de Jugend nur wenig fruchtbar, weshalb eine Erziehung auf Quitte besseren Ertrag bringt.
Für den Hausgarten und Siedlergarten nur als Formbaum geeignet. Seine Leitäste sind lang, das Fruchtholz kurz zu schneiden.
Die Früchte des Birnbaums sind sehr fest und sein Laub bleibt gesund.

Standort:

Der Birnbaum braucht viel Wärme und einen guten Birnenboden.

Die herrliche Birne empfiehlt sich schon allein wegen ihres Bildes zur Anpflanzung. Wo Boden und Lage dafür geeignet sind sollte die wohlschmeckende Vereins Dechantsbirne angepflanzt werden. Aufgrund dieser Ansprüche wird sie aber vermutlich stets eine vielgelobte Liebhabersorte bleiben.