Birnbaum Nordhhäuser Winterforellenbirne

Bild 1
Typ: Winterbirne
Herkunft: Nordhausen um 1850
Genussreife: Dezember-März
Frucht: Deckfarbe rot, grünlichgelb, mittelgroß- groß, stumpf kegelförmig
Geschmack: festes Fruchtfleisch, mäßig süß, saftig
Wuchs: Krone pyramidal, mittelstark
Standort: humos, offen, warm
Wissenswertes: Dörrobst, Lagerbirne
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Baumform/Größe:

Verfügbare Stückzahl:

  • 890
Die Birne Nordhäuser Forellenbirne gehört zur Familie der Butterbirnen. Geschichte: Die... mehr
Produktinformationen "Birnbaum Nordhhäuser Winterforellenbirne"
Die Birne Nordhäuser Forellenbirne gehört zur Familie der Butterbirnen.

Geschichte:

Die Birnensorte ist eine Spielart der gewöhnlichen Forellenbirne, der sie fast ganz gleicht. Die Nordhäuser Winterforellenbirne wurde etwa in der Mitte des vorigen Jahrhunderts um Nordhausen aufgefunden und von dort aus verbreitet. Sie reift um zwei Monate später als die gewöhnliche Forellenbirne.

Beschreibung:

Mittelgroß ist die Frucht breitbirnenförmig gebaut. Ihr Bauch ist dem Kelch näher als dem Stiel, zu diesem ist ihre Form leicht zu, ist aber an der Spitze abgestumpft.
Der kleine Kelch ist offen gestaltet und von aufrechten, braunen Blättchen umgeben. Er liegt in einer für Birnen tieferen Senke die zudem von schwachen falten umspielt wird.
Am Kopf der Nordhäuser Winterforellenbirne sitzt ein gelblich gefärbter Stiel. Er ist kurz und dünn und steht seitlich in seiner Stielhöhle.
In dem aus kleinen Kammern zusammengesetztem Kernhaus wachsen große, vollkommene Samen heran.
Den Namen erhält die ale Birnsorte durch ihre besonders auf der Sonnenseite klar hervortretenden Forellenpunkte auf der Schale. Davon ebgsehen glänzt die glatte Schale der Nordhäuser Winterforellenbirne in einem goldgelb. Auf ihrer Sonnenseite ist die Birne nicht nur punktiert, sondern auch sanft gerötet. Um Kelch und Stiel ist sie berostet.

Geschmack:

Gänzlich schmelzend ist ihr Fleisch weiß und saftreich. Wird es genossen entfaltet sich im Gaumen ein wohlschmeckendes, schwach süßliches Aroma.

Befruchtungsverhältnisse:

Die Birne Nordhäuser Winterforellenbirne ist ein guter Pollenbildner.

Reifezeit:

Bei guter Lagerung entfaltet die Winterbirne von Dezember bis März ihre Genussreife.

Birnbaum:

Gut wachsend ist die Birnensorte für alle Baumformen geeignet. Ihre Krone ist aufrecht gebaut und beginnt früh und reich zu tragen.
Auf Quitte gedeiht die Winterforellenbirne ebenso wie auf Wildling. Seine geeignetsten Formen sind der Hochstamm und Halbstamm, sowie der Buschbaum. Leitäste sowie Fruchtholz sind kurz zu schneiden.

Standort:

An Boden und Klima stellt der Birnbaum nur geringe Ansprüche. Selbst in rauen Lagen kommt er noch gut fort.

Für den Eigenbedarf in rauen Lagen wird es kaum eine bessere Winterbirne geben, da Frucht und Baum dort noch voll auf befriedigen.