Birnbaum Josephine von Mecheln

Bild 1
Synonyme: Winterkönigin
Typ: Winterbirne
Herkunft: Belgien um 1830
Genussreife: Dezember-März
Frucht: klein, kreiselförmig
Geschmack: melonenartig gewürzt, sehr saftig, süßaromatisch, vollschmelzend
Wuchs: Krone breitkugelig, schwach
Standort: feuchte Lagen, von der Küste bis in Höhenlagen
Wissenswertes: für Spalier gut geeignet, Guter Pollenspender, Lagerbirne
Unsere Bäume aus dem Freiland versenden wir nur in der Pflanzzeit von Oktober bis Ende April.

Ab September finden Sie an dieser Stelle dann wieder die verfügbaren Baumgrößen mit Preisangabe.

inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Baumform/Größe:

  • 2000417
Die Birne Josephine von Mecheln gehört zur Familie der Butterbirnen. Geschichte: Im Jahr 1830... mehr
Produktinformationen "Birnbaum Josephine von Mecheln"
Die Birne Josephine von Mecheln gehört zur Familie der Butterbirnen.

Geschichte:

Im Jahr 1830 von Major Mecheln aus Samen gezogen benannte er die Birnensorte Josephine von Mecheln zu Ehren seiner Frau. Von Bivort wurde die Sorte im Album de Pomologie zuerst als Birne Josephine de Malins beschrieben. Heute ist sie sehr verbreitet.

Birne:

Klein bis mittelgroß ist die Frucht kreiselförmig gewachsen. Am Kelch breit abgeplattet, ist sie zum Stiel hin stumpf zugespitzt. Die Birne ist bis zu 7cm lang und 6cm breit. Zumeist ungleichhälftig gewachsen steckt ihr offener Kelch in einer flachen Senke und ist von kurzen Blättchen umgeben. Die Kelchsenke ist schlüsselförmig berostet.
In einer schwachen Vertiefung steckt der lange Stiel der Frucht. Von einem Fleischwulst zur Seite gedrückt ist sie von der ihr typischen Rosthaube umgeben.
Das Kerngehäuse ist aus mittelgroßen Kammern ud mittelgroßen Samen zusammengestellt.
Zunächst gelblich-grün gefärbt wechselt die Josephine von Mecheln Birne später ihr Gewand und geht in ein lichtgelb über. In seltenen Fällen ist die Schale sogar leicht gerötet. Die Birne ist fein rostig punktiert und vereinzelt mit feinen Rostfiguren und Rostplatten verziert.

Geschmack:

Gelblich-weiß ist das Fruchtfleisch um das Kernhaus herum lachsfarbig verfärbt. Die Birne ist feinzellig, schmelzend und sehr saftig. Bei Genuss entfaltet sie einen süßweinigen Geschmack welcher durch eine feine Würze getragen wird.

Befruchtungsverhältnisse:

Die Blüte der Birne Josephine von Mecheln erfolgt mittelfrüh. Der gute Pollenbildner ist in der Blüte nicht empfindlich.

Reifezeit:

Die Ernte sollte nicht vor Ende Oktober erflgen. Die Birne würde ansonsten auf dem Lager welken. Bei guter Lagerung hält die Birne Josephie von Mecheln bis März und ist eine der feinsten Winterbirnen.

Verwertung:

Gerne von Kennern gekauft verzückt die Birne selbst verwöhnte Gaumen mit ihrem Geschmack. Eine Tafelbirne deren Bedeutung duch ihre guten Lagereigenschaften weiter gestärkt wird.

Birnbaum:

Dieser wächst schwach und bildet Kronen mit hängenden Ästen aus. Der Birnbaum neigt sich zu allen Seten und Formen, ist aber für einen strengen Formschnitt ungeeignet. Dies ist, da die Endknospen an den langen Trieben gleichzetig die Blütenknospen darstellen.
Die Fruchtbarkeit tritt spät ein, ist dann aber meist alle zwei Jahre wiederkehrend.
Das Laub ist etwas schorfempfänglich, die Früchte aber nicht. Josephine von Mecheln ist eine Sorte für den Haus- und Siedlergarten.

Standort:

Die Birne Josephine von Mecheln verlangt einen warmen, nahrhaften Boden der tiefgründig und genügend feucht ist. Warme, windgeschützte Lagen werden vom Birnbaum bevorzugt.
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