Birnbaum Gute Graue

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Synonyme: Schöne Gabriele, Judenbirne, Pickelsbirne
Typ: Sommerbirne
Herkunft: vermutl. Frankreich, vor 1700
Genussreife: September
Frucht: birnenförmig, gelblichgrün, klein- mittelgroß
Geschmack: edelaromatisch, gutes Aroma, saftig, schmelzend
Wuchs: Krone breitkugelig, sparrig, stark
Standort: ausreichend feucht, breit anbaufähig, geeignet für Höhenlagen, tiefgründig
Wissenswertes: Dörrobst, gute Backsorte, Tafelobst, triploid (braucht Pollenspender)
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Die Gute Graue Birne gehört zur Familie der Rousseletten. Geschichte: Im 18. Jahrhundert als... mehr
Produktinformationen "Birnbaum Gute Graue"
Die Gute Graue Birne gehört zur Familie der Rousseletten.

Geschichte:

Im 18. Jahrhundert als Beurré Gris aus Frankreich eingeführt ist die Gute Graue Birne seitdem stark verbreitet. Sie hat verschiedene Namen, die bekanntesten sind: Graue Sommerbutterbirne, Graubirne, Erzherzog-Karl-Sommerbirne, Judenbirne, Birne Schöne Gabriele, Pickelsbirne und Honigbirne.

Birne: Birnenförmig gewachsen ist die Frucht bei einer Breite von bis zu 40mm und einer Höhe von Kelch zu Stiel von 60mm als klein zu beschreiben.
Stielwärts ist die Frucht etwas eingezogen. Der trotz ihrer Größe große Kelch ist offen gestaltet und von langespitzten, zurückgeschlagenen Blättchen besetzt. Seine Einsenkung ist nur geringfügig wahrzunehmen, selten auch beulig.
Der lange Stiel steht meist schieg in seiner kleinen Steilhöhle, wirkt oft aufgesetzt.
Im Kerngehäuse verstecken sich muschelförmige Samen.
Gelbgrün gefärbt ist die dicke Schale der Birne fast komplett mit zimtfarbenen Rost überzogen. Sonnenseits ist die Birnensorte zuweilen schwach gerötet. Charakteristisch für die Gute Graue Birne ist ihre weißlich-graue Punktierung.

Geschmack:

Mattweiß ist das Fruchtfleisch um das Kerngehläuse etwas körniger und grenzt Fleisch und Gehäuse so ab. Wird die saftige Sommerbirne verzehrt entfaltet ihr schmelzendes Fleisch einen süßen Geschmack bei angenehm zimatartiger Würzung.

Befruchtungsverhältnisse:

Als triploide Sorte ist die Birne selbst ein schlechter Pollenbildner und benötigt Befruchtungspartner.

Reifezeit:

Ende August, bzw. Anfang September reif, kann der Birnbaum geerntet werden. Die Frucht entwickelt ihre Genussreife am Baum und reift kaum nach, weshalb eine Ernte vor der Vollreife zu vermeiden ist. Nach erfolgter Ernte ist sie nicht lange haltbar.

Verwertung:

Für den Eigenbedarf und den Markt geeignet, gibt die alte, schon historische Birnensorte auch ein gutes Dörrobst.

Birnbaum:

Kräftig wachsend bilder der Birnbaum Gute Graue eine riesige Krone. Diese ist breit und hoch, weshalb sie viel Platz benötigt. In der Jugend ein fauler Träger, trägt sie im Alter regelmäßig und reichlich. Trotz seines starken Wachstums benötigt der Birnbaum wenig Pflege.
Die Früchte sind windfest.
Die Birnsorte sollte nur auf Halbstamm und Hochstamm gezogen werden. Die Leitäste sind gleich dem Fruchtholz lang zu schneiden. Es gibt mehrere Spielarten, und manche Birnbäume tragen astweise.

Standort:

Tiefgründige, nicht zu trockene Böden werden bevorzugt. Auf diesen hat der Birnbaum keine Probleme auch in Gebirgslagen noch fortzukommen.

Die große Tragbarkeit bei alten Bäumen und ihre besondere Eignung fürs Gebirge und rauere Gegenden verdienen Beachtung.