Birnbaum Clairgeau's Butterbirne

Bild 1
Typ: Herbstbirne
Herkunft: Frankreich 1848
Genussreife: Oktober-Dezember
Frucht: Deckfarbe bräunlichrot, Form variabel, groß-sehr groß, grünlichgelb
Geschmack: gutes Aroma, saftig, süßsäuerlich
Wuchs: Kronenform spitzpyramidal, schwach
Standort: ausreichend feucht, bis in geschützte, mittlere Höhenlagen, nährstoffreich, warm
Wissenswertes: Dörrobst, Kompott, Tafelobst
ab 23,00 € *

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Baumform/Größe:

Verfügbare Stückzahl:

  • 11420
Die Birnensorte Clairgeau's Butterbirne gehört zur Familie der Flaschenbirnen. Geschichte:... mehr
Produktinformationen "Birnbaum Clairgeau's Butterbirne"
Die Birnensorte Clairgeau's Butterbirne gehört zur Familie der Flaschenbirnen.

Geschichte:

Sie wurde von dem französischen Gärtner Clairgeau in Nantes aus Samen erzogen. Der Mutterbaum trug 1848 die ersten Früchte. Diesen Mutterbaum erhielt der Belgier de Jonghe 1851 in Brüssel. Auf ihn geht die erste Beschreibung der Butterbirne Clairgeau's und ihre Verbreitung zurück, damals noch under dem Namen Bivort.
Zudem ist sie im Handel unter folgenden Namen bekannt: Clairgeau, Beurré und Poire Clairgeau und Clairgeau de Nantes.

Birne:

Die große bis sehr große Frucht ist zumeist flaschenförmig und auf einer Seite stärker entwickelt. Im Durchschnitt 100mm hoch und 80mm breit wird die Sommerbirne bis zu 500 Gramm schwer.
Der kleine Kelch ist offen gestaltet und liegt in einer flachen, mit Falten umgebenen Senke.
Der Stiel am Kopf der Frucht ist kurz und an beden Enden verdickt. Er steht in einer schwachen Vertiefung und ist stark zur Seite gedrückt.
Das Kernhaus ist aus muschelförmigen Kammern geformt und beinhaltet gut ausgebildete, braune Samen.
Das grüne Gewand der Butterbirne verfärbt sich während der Reife gelb. Die Sonne streicht die ihr zugewandte Seite in einem bräunlichen Rot. Durchbrochen wird dieses nur durch zimtfarbige Flecken und graugelbe Punkte. Um Kelch und Stiel ist die Birne oft zusammenhängend berostet.

Geschmack:

Das feinzellige Fruchtfleisch ist saftig und gelblichweiß. Auf der Zunge ist das Fruchtfleisch halbschmelzend und entwickelt eine süßen, angenehm sauren Geschmack bei leichter Würze.

Befruchtungsverhältnisse:

Die Birne Clairgeau's ist ein guter Pollenbildner. Sie blüht mittelfrüh und ist in der Blüte wenig empfindlich.

Reifezeit:

Pflückreif von Mitte bis Ende September, darf der Birnbaum weder zu früh noch zu spät gepflückt werden. Von der richtigen Pflückzeit ist die Schmelzhärte des Fleisches abhängig. Die Genussreife entwickelt sich auf dem Lager, zumeist von Mitte Oktober bis Ende November.

Verwertung:

Clairgeaus Butterbirne ist eine gute Tafelbirne die aufgrund ihrer sehr schönen Form und Farbe als Schaufrucht hohe Preise erzielt.
Ist die Frucht für den Versand bestimmt, muss dieser vor der Genussreige erfolgen, da die Früchte nicht sturmfest sind.

Birnbaum:

Die Clairgeau gehört zu den schwach wachsenden Birnensorten und ist an ihrer pappelähnlichen Krone leicht zu erkennen.
Auf Quitte ist der Baum kurzlebig. Selbst für die kleinste Form kann er aber auf Wildling veredelt werden, wozu er sich sehr gut eignet. Das kurze Fruchtholz verlangt wenig Schnitt und die Leitäste dürfen ebenfalls nicht zu lang geschnitten werden. Das Laub des Baumes hat wenig unter Schädlingen zu leiden.

Die Fruchtbarkeit tritt sehr früh ein und ist eine reiche und regelmäßige.

Standort:

Der Birnbaum verlangt eine warme, geschützte Lage und einen genügend feuchten und guten Birnenboden.

Eine empfehlenswerte Sorte für den Kleingärtner und Siedler.