Birnbaum Bunte Julibirne

Bild 1
Typ: Sommerbirne
Synonyme: Gefärbte Julibirne, Juli-Schönheit
Herkunft: alte Sorte, Frankreich
Genussreife: Anfang August, Ende Juli
Frucht: gelb, mittelgroß, sonnenseits rot, stumpf kegelförmig
Geschmack: schmelzend, sehr saftig, süß mit feiner Säure, weinwürzig
Wuchs: Kronenform spitzpyramidal, mittelstark
Standort: ausreichend feucht, bis in geschützte, mittlere Höhenlagen, nährstoffreich, tiefgründig, warm
Wissenswertes: Guter Pollenspender, Tafelobst
ab 23,00 € *

inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Baumform/Größe:

Verfügbare Stückzahl:

  • 874
Die Birne Bunte Julibirne gehört zur Familie der Butterbirnen. Die abgebildeten Früchte stammen... mehr
Produktinformationen "Birnbaum Bunte Julibirne"
Die Birne Bunte Julibirne gehört zur Familie der Butterbirnen.

Die abgebildeten Früchte stammen aus dem Garten Zapletal in Wien und stehen an der alten Donau.

Geschichte:

Die Sorte wurde von dem Baumschulenbesitzer Boisbunnel in Rouen in Frankreich gezogen. Im Jahr 1857 wurde er von diesem unter dem Namen Colorée de Juillet in den Handel gebracht.
Im Deutschen wurde die Bunte Julibirne das erste mal von Lauche beschrieben. Damals noch unter dem Namen Julischönheit geführt wurde sie spätesten mit Oberdieck unter ihrem jtzigen Namen bekannt. Heute ist die Bunte Julibirne ziemlich bekannt und verbreitet.

Beschreibung:

Bei einer Höhe von 63mm und einer Breite von 62mm ist die Frucht als mittelgroß zu beschreiben. Stumpf kugelig geformt ist ihr Bauch dem Kelch näher als dem Stiel. Zu diesem hin ist sie leicht abgestumpft und schwach eingezogen.
Der Kelch ist groß und weit geöffnet. Um in herum befinden sich viele kleine Blättchen deren Spitzen zurückgeschlagen sind. Die Kelchsenke selbst, in der sich Kelch und Blättchen befinden, ist weit und von Falten umgeben. Diese Fruchtfalten sind durch ihre oftmals blass rote Färbung gut zu erkennen.
Der Stiel auf der anderen Seite ist kurz, dick, mit stark hervortretenden Auswüchsen. Er wird als Sortenmerkmal behandelt, da er in nur in einer flachen Vertiefung, oftmals sogar fast oben auf sitzt.
Das Kernhaus ist aus geräumigen Fächern gebaut und beherbergt lang zugespitzte Samen. Es ist durch dicke Körnchen deutlich abgegrenzt.
Die Schale der Birne ist fein, glatt und grünlich-gelb bemalt. In der Vollreife ist sie in ein lebhaftes gelb gedeckt und sonnenseits streifig gerötet. Abhängig vom Jahrgang können diese Streifen teilweise undetulich werden und in roten Flecken zusammenlaufen.
Kleine Rostfiguren finden sich auf den meisten Früchten, besonders um den Stiel.

Geschmack:

Das weißliche Fruchtfleisch ist halbschmelzend und saftreich. Wird die Birne verzehrt entfaltet sich ein süßweiniger Geschmack bei schwacher Würze.

Befruchtungsverhältnisse:

Die Bunte Julibirne ist ein guter Pollenbildner. Ihre Blüte erscheint mittelfrüh und dauert lang.

Reifezeit:

Der Birnbaum kann ab Ende Juli bis Anfang August geerntet werden. Als erste größere Frühbirne besitzt die Birnsorte einen bedeutenden Handelswert.
Sie ist sturmfest, wenn der Baum in nicht auf zu leichtem Boden steht.

Verwertung:

Direkt vom Baum genascht oder frisch vom Markt findet die Frühbirne großen Anklang.

Birnbaum:

Mittelstark wachsend bildet dieser eine hochgehende, wenig verzweigte Krone. Der Birnbaum trägt bereits sehr früh, meist schon in der Baumschule. Für kleine Zwergformen gedeiht er am Besten auf Quitte Für alle größeren Formen wähle man den Wildling als Unterlage.
Leittriebe sowie Fruchtholz sind kurz zu schneiden.

Standort:

Die Julibirne bevorzugt Lehmböden mit genügend Feuchtigkeit. Auf diesen wächst er als Spalier gezogen auch noch an nördlichen Wänden.
Ansonsten ist ihr ein warmer und geschützter Standort zuzuweisen.