Birnbaum Bosc's Flaschenbirne

Bild 1
Typ: Herbstbirne
Synonyme: Kaiserkrone
Herkunft: Belgien/Frankreich um 1800
Genussreife: September-November
Frucht: flaschenförmig, grünlichgelb, mittelgroß- groß
Geschmack: feines Aroma, feinkörnig, saftig, süß mit feiner Säure
Wuchs: Krone pyramidal, mittelstark
Standort: nährstoffreich, von der Küste bis in Höhenlagen, warm
Wissenswertes: Dörrobst, Tafelobst
ab 23,00 € *

inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Baumform/Größe:

Verfügbare Stückzahl:

  • 873
Die hier gemalte Frucht stammt von einem Halbstamm aus Wien. Geschichte: Bosc's... mehr
Produktinformationen "Birnbaum Bosc's Flaschenbirne"
Die hier gemalte Frucht stammt von einem Halbstamm aus Wien.

Geschichte:

Bosc's Flaschenbirne soll eine Züchtung des berühmten belgischen Birnenzüchters van Mons sein. Von diesem erhielt Diel die Sorte im Jahr 1810. Ursprünglich soll die Birne den Namen Beurre d'Apremont getragen haben und schon um 1700 in der berühmten Kartäuser Baumschule bei Paris bekannt gewesen sein.
In Zehenders Birnsorten ist diese als französische Calebasse Bosc, wie sie von Diel fälschlicherweise zu erst gennant wurde, abgebildet. Nach dieser Verwechslung bestimmte Diel die abgebildete Frucht richtigerweise als Alexander Lucas. Auf diese Verwechslung sind die Synonyme der Bosc's Flaschenbirne zurückzuführen, so wird sie auch Kaiserkrone und Alexanderbirne genannt.
Verwechselt wird sie in Mitteleuropa oft mit der hier ebenfalls wachsenden Birne Prinzessin Marianne oder der Sorte Holländische Feigenbirne. Als Calebasse Bosc ebenfalls sehr bekannt.

Birne:

Meist flaschenförmig gewachsen wird die Birne 70mm breit und bis zu 100mm hoch.
Der Bauch sitzt näher dem Kelch, zum Stiel hin verjüngt die Birnensorte sich stark.
Der Kelch ist offen und von dunkelbraunen, kurzen Blättchen besetzt. Seine Kelchsenke ist flach und von leichten Erhabenheiten umgeben.
Birnen typisch ist der Stiel der Flaschenbirne lang und gebogen. Braun gemalt erscheint er wie aus der Birne herausgezogen, nur teilweise sitzt er schwach vertieft.
Das Kernhaus ist geräumig und beherbergt viele gut entwickelte Samen.
Die Schale der Birne ist zunächst hellgrün verfärbt sich dann während der Reifezeit hin zu einem hellgelb. Beinahe gänzlich ist die Frucht zimtfarbig berostet. Zwischen dieser Berostung finden sich hellbraune Punkte.

Geschmack:

Gelblich-weißes und sehr saftiges Fruchtfleisch. Bei Verzehr entfaltet sich ein zuckersüßer Geschmack bei leicht gewürztem Aroma.

Befruchtungsverhältnisse:

Die Birnensorte blüht spät und ist ein guter Pollenbildner.

Reifezeit:

Mitte Oktober baumreif, muss die Birne nach der Ernte vom Birnbaum binnen 3 bis 4 Wochen verbraucht werden. Ansonsten besteht die Gefahr von Fäulnis.
Wird sie vor der Reife gepflückt, so verlängert sie ihre Haltbarkeit.

Verwertung:

Beliebt als Tafelbirne kann sie ebenfalls zum Dörren und Einmachen geeignet.

Birnbaum:

Dieser wächst schon in der Baumschule unschön, und trägt seine langen Jahrestriebe nicht aufrecht. Auch im hohen Alter bildet der Birnbaum hängende Äste.
Die Krone kann durch einen beherzten Eingriff in der Jugend gut geformt werden.
Hoch- und Halbstamm sind seine besten Formen, da ihm auf diesen genügend Platz zum Wachsen geboten wird. Der Wildling ist seine richtige Unterlage.

Standort:

An den Boden stellt Boscs Flaschenbirne nur geringe Ansprüche. in rauen Lagen gedeiht er, auch aufgrund seiner Frosthärte, gut.

Eine der bekanntesten Marktfrüchte, die gerne gegessen werden. Die hohe Beliebtheit ist auf den Geschmack, sowie die gleichmäßig-, wohlgeformten Früchte zurückzuführen. Die Widerstandsfähigkeit des Baumes erleichtert den Anbau.