Birnbaum Blumenbachs Butterbirne

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Typ: Herbstbirne
Synonyme: Herzogin von Brabant
Herkunft: Belgien um 1820
Genussreife: November-Dezember
Frucht: glockig, mittelgroß, weißgrün
Geschmack: feinkörnig, melonenartig gewürzt, saftig, süß mit feiner Säure
Wuchs: Krone breitpyramidal, mittelstark
Standort: ausreichend feucht, nährstoffreich, von der Küste bis in Höhenlagen
Wissenswertes: sehr widerstandsfähig, Tafelobst
Unsere Bäume aus dem Freiland versenden wir nur in der Pflanzzeit von Oktober bis Ende April.

Ab September finden Sie an dieser Stelle dann wieder die verfügbaren Baumgrößen mit Preisangabe.

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Baumform/Größe:

  • 2000391
Die Birne Blumenbachs Butterbirne gehört zur Familie der Butterbirnen. Geschichte:... mehr
Produktinformationen "Birnbaum Blumenbachs Butterbirne"
Die Birne Blumenbachs Butterbirne gehört zur Familie der Butterbirnen.

Geschichte:

Blumenbachs Butterbirne wurde 1820 von Esperen erzogen und als Soldat Laboureur in den Handel gebracht. Oberdieck, der sie durch van Mons erhielt, taufte sie Blumenbachs Butterbirne. Heute ist sie fast ausschließlich unter diesem Namen bekannt. Die ist auch der ofizielle Name der ihr im Illustrierten Handbuch der Obstsorten gegeben und unter dem sie ebenfalls in dem Buch Deutschlands Obstsorten beschrieben ist.

Birne:

Bei einer Höhe von 90mm auf eine Breite von bis zu 65mm ist die Furcht mittelgroß. Zumeist ist die Birne glocken- oder birnenförmig geformt, mit einem dicken Bauchh und beulig. Stielwärts verjüngt sich diese Form stark, kelchwärts verläuft sie abgerundeter, sit teilweise sogar schräg abfallend.
Der Kelch selbst ist offen oder halboffen. Umzingelt wird er von aufrecht stehenden Blättchen die durch ihre zurücgeschlagenen Blättchen nicht nur klein erscheinen, sondern dies auch sind. Sie sitzen in einer ziemlich flachen, von schwachen Falten umgebenen Einsenkung.
Der Stiel auf der anderen Seite ist kurz bis mittellang, ziemlich dick und holzig. Oftmals wird er durch einen Fleischwulst an der Stielspitze zur Seite gedrückt.
Das Kernhaus ist hohlachsig, die Kammern eng und mit vollkommenen, eirunden Samen bestückt.
Die Schale der Birne ist fein rau und grünlich-gelb bedeckt. Zur Reifezeit hin verfärbt sich die Schale weißlich-gelb. Über die Birne verstreut finden sich zahlreiche braune Punkte die um Kelch und Stiel häufig in Rostfiguren übergehen.

Geschmack:

Das Fleisch ist ähnlich der Schale weißlich-gelb, allerdings wesentlich heller. Wird die Birne verzehrt entfalet sich ein fein schmelzender erfrischend melonenartiger Geschmack.

Befruchtungsverhältnisse:

Blumenbachs Butterbirne ist ein guter Pollenbildner.

Reifezeit:

Der Birnbaum sollte, je nach Reifefortschritt, zwischen Oktober und Ende November geerntet werden. Die Birnen können bis zur Baumreife am Baum hängen. Bis Dezember ist die Birnensorte im Lager haltbar.

Birnbaum:

Dieser wächst kräftig und gedeiht auf Wildling wie Quitte gleich gut. Der Birnbaum trägt früh und ist sehr fruchtbar.
Die Entwicklung der Kronenäste ist ungleichmäßig, sonst baut sich die Krone pyramidal auf. Auch an Hochstämmen entwickeln sich die Früchte noch vollkommen. Das ziehen von Formbäumen ist somit nicht notwendig.
Die Früchte sind, bevor sie der Reife entgegengehen, auch windfest.
Schnitt der Leitäste ist mittellang, der des Fruchtholzes kurz vor zu nehmen.

Standort:

An Lage- und Bodenverhältnisse stellt der Birnbaum keine großen Ansprüche. Nur die Bodenfeuchtigkeit darf nicht fehlen.

Der Birnbaum Blumenbachs Butterbirne kann wegen der frühen und reichen Fruchtbarkeit des Baumes zum Anbau in größerem Ausmaß empfohlen werden.