Birne Vereins Dechantsbirne

Bild 1
Typ: Herbstbirne
Synonyme: Roberts Butterbirne
Herkunft: Frankreich 1849
Genussreife: Oktober-November
Frucht: groß, kreiselförmig
Geschmack: hocharomatisch, sehr saftig, süßwürzig, vollschmelzend
Wuchs: Kronenform spitzpyramidal, mittelstark
Standort: bis in geschützte, mittlere Höhenlagen, warm
Wissenswertes: Brennsorte, Dörrobst, Lagerbirne, Tafelobst
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Baumform/Größe:

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Vereins-Dechantsbirne Familie der Apothekerbirnen Die dargestellten Früchte... mehr
Produktinformationen "Birne Vereins Dechantsbirne"
Vereins-Dechantsbirne Familie der Apothekerbirnen

Die dargestellten Früchte stammen aus einem Privatgarten, Wien, 19. Bezirk, Hohe Warte.
Geschichte: Wurde im Vereinsgarten der Gartenbaugesellschaft in Angers (Frankreich) erzogen, der Baum brachte 1849 die ersten Früchte. Wurde von dort aus als Doyenne du Comice d’Angers in den Handel gebracht. Hat nur obigen deutschen Namen.
Beschreibung: Die Frucht ist mittelgroß bis groß, 94 Millimeter breit und 100 Millimeter hoch, meistens aber kleiner, kreisel- oder stumpfkegelförmig, meist einseitig wie die meisten Dechantsbirnen und stielwärts etwas eingezogen. Kelch halb- oder ganz geschlossen, kurz- und spitzblättrig, hartschalig, Einsenkung tief, oft etwas fleischig, in einer flachen Vertiefung, häufig durch einen Fleischhöcker zur Seite gedrückt. Schale grünlichgelb, zur Reife gelb, sonnenseits leicht rot verwaschen, mit vielen feinen oder stärkeren Rostpunkten bedeckt, die kelch- und stielwärts etwas zusammenlaufen. Fleisch weiß mit gelblichem Schimmer, fein, vollständig schmelzend, äußerst saftreich, gezuckert und außerordentlich wohlschmeckend, sodass es kaum eine köstlichere Birne gibt. Kernhaus schwach hohlachsig, Kammern geräumig, Samen groß, beulig, unregelmäßig.
Befruchtungsverhältnisse: Guter Pollenbildner, spätblühend, die Blüte dauert lang.
Reifezeit: Baumreif Mitte September, soll zu dieser Zeit geerntet werden, Genussreife Oktober-November. Die meist vollkommenen Früchte werden gut bezahlt und meist von Feinkostgeschäften abgenommen. Im Wettbewerb tritt sie mit gleichzeitig reifenden Sorten immer als Siegerin hervor.
Eigenschaften des Baumes: Dieser wächst kräftig, verzweigt sich gern, bildet eine pyramidale Krone. Er ist in der Jugend, wenn auf Wildling veredelt, wenig fruchtbar und deshalb besser auf Quitte zu erziehen, die für den Formbaum allein in Betracht kommt. Der Baum braucht viel Wärme und einen guten Birnenboden und findet als Hochstamm selten die richtige Stelle. Für den Haus- und Siedlergarten nur als Formbaum geeignet. Seine Leitäste sind lang, das Fruchtholz kurz zu schneiden, die Früchte sind sehr windfest, und das Laub bleibt gesund.
Gute Eigenschaften: Die herrliche Frucht allein schon empfiehlt die Anpflanzung eines Baumes, wo Boden und Lage dafür geeignet sind. Wird stets eine vielgelobte Liebhabersorte sein.