Birne Nordh. Winterforellenbirne

Bild 1
Typ: Winterbirne
Herkunft: Nordhausen um 1850
Genussreife: Dezember-März
Frucht: Deckfarbe rot, grünlichgelb, mittelgroß- groß, stumpf kegelförmig
Geschmack: festes Fruchtfleisch, mäßig süß, saftig
Wuchs: Krone pyramidal, mittelstark
Standort: humos, offen, warm
Wissenswertes: Dörrobst, Lagerbirne
Unsere Bäume aus dem Freiland versenden wir nur in der Pflanzzeit von Oktober bis Ende April.

Ab September finden Sie an dieser Stelle dann wieder die verfügbaren Baumgrößen mit Preisangabe.

inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Baumform/Größe:

  • 890
Nordhäuser Forellenbirne Familie der Butterbirnen Geschichte. Die Sorte ist eine... mehr
Produktinformationen "Birne Nordh. Winterforellenbirne"
Nordhäuser Forellenbirne Familie der Butterbirnen

Geschichte. Die Sorte ist eine Spielart der gewöhnlichen Forel enbirne, der sie fast ganz gleicht. Sie wurde etwa in der Mitte des vorigen Jahrhunderts um Nordhausen aufgefunden und von dort aus verbreitet. Sie reift um zwei Monate später als die gewöhnliche Forel enbirne.
Beschreibung.
Frucht mittelgroß, breitbirnförmig, Bauch dem Kelche näher, stielwärts abgestumpft, zugespitzt und schwach eingezogen. Kelch klein, offen, Blättchen aufrecht, braun, Einsenkung tief, eng, schwach faltig. Stiel kurz, dünn, fast gerade, gelblich, sitzt etwas seitlich in einer kleinen Einsenkung. Schale glatt, glänzend, am Grunde goldgelb, sonnenseits und weiterhin sanft gerötet und mit den bekannten Forel enpunkten dich besät, Rost um Kelch und Stiel selten und wenig. Fleisch weiß, saftreich, ganz schmelzend, süß und recht wohlschmeckend Kernhaus schwach hohlachsig, Kammern klein, wenige große, vol kommene Samen enthaltend.
Befruchtungsverhältnisse. Guter Pol enbildner
Reifezeit. Dezember bis März, wenn gut gelagert.
Eigenschaften des Baumes. E ist wüchsig und für al e Formen geeignet, gedeiht auf Quitte ebenso wie auf Wildling und stel t an Boden und Klima nur geringe Ansprüche, kommt selbst noch in rauen Lagen gut fort. Er baut seine Krone aufrecht und beginnt früh und reich zu tragen, seine geeignetsten Formen sind der Hoch- und Halbstamm und der Buschbaum. Schnitt der Leitäste und der Fruchtholzes kurz.
Gute Eigenschaften. Für den Eigenbedarf in rauen Lagen wird es kaum eine bessere Winterbirne geben, da Frucht und Baum dort noch vol auf befriedigen.
Schlechte Eigenschaften. In ungünstigen Lagen tritt Schorf auf, doch nie so stark wie bei der Herbstforel enbirne.