Birne Gute Luise von Avranches

Bild 1
Synonyme: Prinz von Württemberg, Doppelte Gute Luise
Typ: Herbstbirne
Herkunft: Frankreich 1778
Genussreife: September-Oktober
Frucht: birnenförmig, länglich, mittelgroß- groß, sonnenseits rot
Geschmack: hocharomatisch, schmelzend, sehr saftig, süßsäuerlich
Wuchs: Kronenform spitzpyramidal, mittelstark-schwach
Standort: ausreichend feucht, bis in mittlere Höhenlagen, nährstoffreich, warm
Wissenswertes: Dörrobst, für Spalier gut geeignet, Guter Pollenspender, Tafelobst
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Produktinformationen "Birne Gute Luise von Avranches"
Gute Luise von Avranches

Die hier gemalten Früchte stammen aus dem Garten Kerbler in Wien-Floridsdorf. Die Früchte sind vol ständig reif gewesen.
Geschichte: Sol im Jahre 1788 zu Avranches, Frankreich, von einem Herrn von Longueval aufgefunden und ursprünglich „Bonne de Longueval“ benannt worden sein. Später hies sie „Louise bonne d’Avanches“. Bei ihrer großen Verbreitung wurde sie schließlich nur mehr kurz „Gute Luise“ genannt.
Frucht: mittelgroß bis groß, langbirnenförmig, 90 bis 100 Mil imeter lang, 50 Mil imeter breit, stielwärts wenig eingezogen. Kelch offen, Blättchen kurz, hart, Einsenkung flach, mit kleinen Fleischperlen. Stiel verschieden lang, stark, etwas gebogen, dunkelbraun, meist wie aus der Frucht gezogen, doch oft auch von einem Fleischwulst schief seitlich gedrückt.
Schale: glatt, geschmeidig, auf dem Baum hel grün, zur Reife strohgelb, aus warmen Lagen und auf Quitte an der Sonnenseite lebhaft gerötet, so wie im Bild, sonst nur mit eng beisammen liegenden Forel enpunkten. Fleisch gelblichweiß, sehr saftreich, süß und gewürzt. Kernhaus ziemlich groß, mit vielen großen vol kommenen Samen, die mit einem Höcker versehen sind.
Befruchtungsverhältnisse: Guter Pol enbildner, mittelfrüh blühend.
Reife: Muss, je nach Standort, Ende August, Anfang September gepflückt werden, wenn die Schale gelb zu werden beginnt; dadurch wird die Lagerung verlängert, die sonst eng begrenzt ist. Bis Ende Oktober sol die Frucht verbraucht sein.
Eigenschaften des Baumes: Der Baum zeigt in der Jugend einen kräftigen Wuchs. Die Kronenbildung ist aufrecht und sehr regelmäßig, Verzweigung reichlich. Die Tragbarkeit setzt früh ein, ist regelmäßig und reich. Ist für Formbäume jeder Art geeignet, Schnitt der Leitäste lang, der des Fruchtholzes kurz. Für große Formen auf minder günstigem Boden muss Wildlingsunterlage gewählt werden. Die Früchte sind genügend windfest. An den Boden stel t sie keine großen Ansprüche, doch ist sie für jeden besseren feuchten Boden dankbar. Infolge der großen Fruchtbarkeit muss der Baum nach 15 bis 20 Jahren verjüngt werden.
Gute Eigenschaften: Es wird wenige Birnen geben, die so bekannt geworden sind wie Gute Luise; die schöne und gute Frucht und die große Fruchtbarkeit des Baumes gaben Veranlassung zu ihrer Verbreitung.