Birne Gute Graue

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Typ: Sommerbirne
Synonyme: Schöne Gabriele, Judenbirne, Pickelsbirne
Herkunft: vermutl. Frankreich, vor 1700
Genussreife: September
Frucht: birnenförmig, gelblichgrün, klein- mittelgroß
Geschmack: edelaromatisch, gutes Aroma, saftig, schmelzend
Wuchs: Krone breitkugelig, sparrig, stark
Standort: ausreichend feucht, breit anbaufähig, geeignet für Höhenlagen, tiefgründig
Wissenswertes: Dörrobst, Lagerbirne, triploid (braucht Pollenspender)
Unsere Bäume aus dem Freiland versenden wir nur in der Pflanzzeit von Oktober bis Ende April.

Ab September finden Sie an dieser Stelle dann wieder die verfügbaren Baumgrößen mit Preisangabe.

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Baumform/Größe:

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Gute Graue - Familie der Rousseletten - Geschichte: Wurde im 18. Jahrhundert aus... mehr
Produktinformationen "Birne Gute Graue"
Gute Graue - Familie der Rousseletten -
Geschichte: Wurde im 18. Jahrhundert aus Frankreich als Beurré gris eingeführt und ist seitdem stark verbreitet. Sie hat verschiedene Namen, die bekanntesten sind: Graue Sommerbutterbirne, Graubirne, Erzherzog-Karl-Sommerbirne, Honigbirne. Beschreibung: Frucht klein, birnförmig, 35 bis 40 Mil imeter breit, 55 bis 60 Mil imeter hoch, mittel-bauchig, stielwärts etwas eingezogen. Kelch groß, offen, Blättchen breit und langgespitzt, zurückgeschlagen, grau-wol ig, Einsenkung sehr schwach, selten etwas beulig. Stiel ziemlich lang, dick, dunkelbraun, meist schief stehend, oft wie eingesteckt oder in kleiner Vertiefung. Schale sehr dick, gelbgrün, fast ganz mit zimtfarbigem Rost überzogen, zuweilen sonnenseits schwach gerötet, charakteristisch immer weißgrau punktiert. Fleisch mattweiß, ums Kernhaus etwas körnig, saftreich, schmelzend, süß, angenehm zimtartig gewürzt. Kernhaus hohlachsig, Kammern klein, muschelförmig, Samen klein, oft taub. Befruchtungsverhältnisse: Schlechter Pol enbildner. Reifezeit: Ende August, Anfang September. Die Haltbarkeit ist gering, sie kann auch nicht viel vor der Vol reife gepflückt werden. Für den Eigenbedarf und den Markt geeignet, gibt auch ein gutes Dörrprodukt. Eigenschaften des Baumes: Dieser wächst sehr kräftig, bildet riesige Kronen, die breit und hoch sind und viel Platz brauchen. In der Jugend ein fauler Träger, im Alter aber regelmäßig und reich tragend, verlangt er wenig Pflege und bevorzugt einen tiefgründigen, nicht zu trockenen Boden, auch noch für Gebirgslagen sehr geeignet. Man sol te von dieser Sorte nur Hoch- und Halbstämme ziehen, die im landwirtschaftlichen Obstbau Bedeutung haben; die Heranzucht von Formbäumen unterlasse man. Die Früchte hängen fest auf dem Baum. Schnitt der Leitäste und des Fruchtholzes lang. Es gibt mehrere Spielarten, und manche Bäume tragen astweise. Gute Eigenschaften: Die große Tragbarkeit bei alten Bäumen und ihre besondere Eignung fürs Gebirge und rauere Gegenden verdienen Beachtung.