Birne Gellerts Butterbirne

Bild 1
Typ: Herbstbirne
Synonyme: Hardy, Schäferbirne
Herkunft: Frankreich um 1820
Genussreife: September-Oktober
Frucht: Form variabel, grünlichgelb, mittelgroß- groß
Geschmack: gutes Aroma, schmelzend, sehr saftig, süßsäuerlich
Wuchs: Kronenform spitzpyramidal, stark
Standort: geschützt, von der Küste bis in Höhenlagen
Wissenswertes: Brennsorte, Lagerbirne, sehr widerstandsfähig, Tafelobst
Unsere Bäume aus dem Freiland versenden wir nur in der Pflanzzeit von Oktober bis Ende April.

Ab September finden Sie an dieser Stelle dann wieder die verfügbaren Baumgrößen mit Preisangabe.

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Baumform/Größe:

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Gellerts Butterbirne Familie der Butterbirnen Geschichte: Die Sorte soll... mehr
Produktinformationen "Birne Gellerts Butterbirne"
Gellerts Butterbirne Familie der Butterbirnen

Geschichte: Die Sorte soll nach Oberdieck, der sie 1838 erhielt, aus den letzten Kernsaaten von van Mons stammen, von dem er und Leroy in Angers unbenannte Edelreiser erhielten. Oberdieck beschrieb sie später als Gellerts Butterbirne und Leroy als ”Beurre Hardy”, wie sie heute noch in Frankreich heißt; bei uns heißt sie mitunter auch noch Hardys Butterbirne.
Beschreibung: Frucht groß bis sehr groß, 6 bis 7 ½ Zentimeter breit und 8 bis 9 Zentimeter hoch, an Formbäumen noch bedeutend größer, stumpfkegelförmig, kelchbauchig und stielwärts einseitig eingezogen. Kelch offen, Blättchen breit, mit den Spitzen zurückgeschlagen, Einsenkung mäßig weit und tief, von flachen Falten umgeben. Stiel kurz und dick, oft durch einen Fleischwulst zur Seite gedrückt. Schale fein, rau anzufühlen, im baumreifen Zustand gelblich-grün, später ockergelb, auf der Sonnenseite mit braunrotem Schimmer. Zahlreiche Punkte und Rostfiguren vereinigen sich oft derart, dass die Frucht wie bronziert erscheint. Fleisch gelblich-weiß, ganz schmelzend, fein, überfließend saftig und erfrischend weinsäuerlich gewürzt. Kernhaus klein, hohlachsig, Kammern flach, schwarze, meist unvollkommene Samen erhaltend.
Befruchtungsverhältnisse: Guter Pollenbildner früh und lang blühend, in der Blüte nicht empfindlich.
Reifezeit: Die Birne soll einige Tage vor der Genussreife, etwa Mitte September, gepflückt werden, muss dann Ende September bis längstens Ende Oktober verbraucht werden. Sie zählt zu den köstlichsten Herbstbirnen, eine edle Marktfrucht und eine Perle für den Eigenbedarf. Verträgt den Versand schlecht.
Eigenschaften des Baumes: Dieser gehört zu den stärkstwachsenden Birnen-sorten und wird in den Baumschulen zur Zwischenveredlung verwendet. Die Krone wächst steil aufrecht und erfordert daher mehrmaligen Rückschnitt, sonst soll nicht zu viel geschnitten werden, da dadurch nur die Fruchtbarkeit zurückgehalten wird. Der Baum ist nicht frühtragend, trägt aber später regelmäßig und reich. An den Boden nicht anspruchsvoll, man soll dem Baum aber einen geschützten Stand geben, da die Früchte vor der Reife leicht abfallen; gedeiht auch noch in raueren Lagen. Taugt für alle Formen, soll aber für Formbäume nur auf Quitte veredelt und für größere Formen verwendet werden. Bildet kurzes Fruchtholz, die Leittriebe können lang geschnitten werden.
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