Birne Doppelte Phillippsbirne

Bild 1
Typ: Herbstbirne
Synonyme: Frühe Diel, Sommer-Diel
Herkunft: Belgien um 1800
Genussreife: Oktober-November
Frucht: breit kegelförmig, grünlichgelb, mittelgroß- groß
Geschmack: sehr saftig, süßwürzig
Wuchs: Krone breitpyramidal, mittelstark-stark
Standort: anspruchslos
Wissenswertes: Dörrobst, Tafelobst, triploid (braucht Pollenspender)
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Baumform/Größe:

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Produktinformationen "Birne Doppelte Phillippsbirne"
Doppelte Philippsbirne

Die hier gemalten Früchte stammen aus dem Garten Willinger in Wien-Stadlau
Geschichte: Sie ist belgischen Ursprungs und wurde als Philippe Double von Bivort 1847 zuerst beschrieben. Sie geht auch als Beurré de Mérode und als Sommer Diel.
Frucht: groß, 88 bis 100 Millimeter hoch, 75 bis 85 Millimeter breit, stumpfkegelförmig, oben und unten abgeflacht, stielwärts etwas eingezogen. Kelch offen, Blättchen kurz, hartschalig, Einsenkung flach und eng, oft mit einigen Falten. Stiel kurz und dick, oft etwas fleischig, braun, meist schwach gebogen, in einer flachen, breiten Vertiefung, oft von einem Fleischwulst zur Seite gedrückt. Schale grünlichgelb, in der Vollreife goldgelb, an der Sonnenseite auch schwach gerötet, besonders wenn der Baum auf Quitte veredelt, von zahlreichen feinen Rostpunkten übersät, die um den Stiel zusammenlaufen. Fleisch gelblichweiß, fein, schmelzend, äußerst saftreich, von gezuckertem, angenehm muskiertem Geschmacke. Kernhaus geschlossen, Kammern klein, Samen oft schlecht ausgebildet, sonst lang zugespitzt, schwarzbraun.
Befruchtungsverhältnisse: Schlechter Pollenbildner, mittelfrühblühend.
Eigenschaften des Baumes: Baum starkwachsend, die Kronentriebe sind lang und stark, nehmen aber bald eine hängende Form an. Die Krone wird breitkugelig, reich verzweigt und gut belaubt. Der Baum gedeiht auch auf Quitte und kommt in jedem Birnenboden gut fort, selbst für rauere Lagen kann sie noch empfohlen werden. Sie ist für alle Formen, besonders aber für Wandspaliere, geeignet. Schnitt der Leitäste lang, der des Fruchtholzes mittellang.
Eigenschaften der Frucht: Die Frucht ist windfest und soll nie zu früh geerntet werden, da sie sonst sauer bleibt. Die Pflückzeit ist Mitte bis Ende September, sie hält dann 3 bis 4 Wochen, muss aber, wenn sie genussreif ist, sofort verbraucht werden. Sie ist leicht verkäuflich und auch zum Eigenbedarf sehr schätzbar.
Gute Eigenschaften: Da die Doppelte Philippsbirne in der Frucht und im Wuchse des Baumes mit der ”Diels Butterbirne” viel Ähnlichkeit hat und der Baum regelmäßige und reiche Ernten bringt, die Frucht auch zu den besten Birnen zählt, verdient sie noch die weiteste Verbreitung und ihre Anpflanzung ist auch im Kleingarten bestens zu empfehlen.