Birne Clairgeau's Butterbirne

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Typ: Herbstbirne
Herkunft: Frankreich 1848
Genussreife: Oktober-Dezember
Frucht: Deckfarbe bräunlichrot, Form variabel, groß-sehr groß, grünlichgelb
Geschmack: gutes Aroma, saftig, süßsäuerlich
Wuchs: Kronenform spitzpyramidal, schwach
Standort: ausreichend feucht, bis in geschützte, mittlere Höhenlagen, nährstoffreich, warm
Wissenswertes: Dörrobst, für Kompott, Tafelobst
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Clairgeaus Butterbirne Familie der Flaschenbirnen Geschichte: Wurde von dem... mehr
Produktinformationen "Birne Clairgeau's Butterbirne"
Clairgeaus Butterbirne Familie der Flaschenbirnen

Geschichte: Wurde von dem französischen Gärtner Clairgeau in Nantes aus Samen erzogen, der Mutterbaum trug 1848 die ersten Früchte. 1851 erhielt diesen de Jonghe in Brüssel, der mit Bivort die Sorte zuerst beschrieb und in den Handel brachte. Sie führt noch die Namen Clairgeau, Beurré und Poire Clairgeau und Clairgeau de Nantes.
Beschreibung: Frucht groß bis sehr groß, birn- oder häufiger flaschenförmig, und auf einer Seite mehr entwickelt, 100 Mil imeter hoch und 80 Mil imeter breit, aber auch viel größer und bis 500 Gramm schwer. Kelch offen, klein, hornartig, in flacher, enger, mit Falten umgebener Einsenkung. Stiel kurz, dick, an beiden Enden verdickt, holzig oder fleischig, braun, obenauf oder in schwacher Vertiefung stehend und stark zur Seite gedrückt. Schale grün, später gelb, an der Sonnenseite bräunlich gerötet, mit zimtfarbigen Flecken und graugelben Punkten, um Kelch und Stiel oft zusammenhängend berostet. Fleisch gelblichweiß, fein, halbschmelzend, saftig und süß, angenehm süßweinsäuerlich, etwas gewürzt. Kernhaus schwach hohlachsig, Kammern muschelförmig, gut ausgebildete, braune Samen enthaltend.
Befruchtungsverhältnisse: Guter Pol enbildner, mittelfrühblühend und in der Blüte wenig empfindlich.
Reifezeit: Pflückreif von Mitte bis Ende September, darf weder zu früh noch zu spät gepflückt werden, da von der richtigen Pflückzeit das schmelzende Fleisch abhängt; genussreif von Mitte Oktober bis Ende November. Eine gute Tafel- und vorzügliche Schaufrucht, die als solche hohe Preise erzielt. Die Früchte sind nicht sturmfest und müssen vor der Genussreife zum Versand kommen.
Gute Eigenschaften des Baumes: Die Clairgeau gehört zu den schwach-wüchsigsten Sorten, sie ist an ihren pappelähnlichen Kronen leicht zu erkennen. Die Fruchtbarkeit tritt sehr früh ein und ist eine reiche und regelmäßige. Der Baum verlangt eine warme, geschützte Lage und einen genügend feuchten und guten Birnenboden. Auf Quitte ist er äußerst kurzlebig, kann aber selbst für die kleinsten Formen auf Wildling veredelt werden, wozu er sich sehr gut eignet. Das kurze Fruchtholz verlangt wenig Schnitt, und die Leitäste dürfen auch nicht zu lang geschnitten werden. Das Laub hat wenig von Schädlingen zu leiden. Eine empfehlenswerte Sorte für den Kleingärtner und Siedler.