Birne Bunte Julibirne

Bild 1
Typ: Sommerbirne
Synonyme: Gefärbte Julibirne, Juli-Schönheit
Herkunft: alte Sorte, Frankreich
Genussreife: Anfang August, Ende Juli
Frucht: gelb, mittelgroß, sonnenseits rot, stumpf kegelförmig
Geschmack: schmelzend, sehr saftig, süß mit feiner Säure, weinwürzig
Wuchs: Kronenform spitzpyramidal, mittelstark
Standort: ausreichend feucht, bis in geschützte, mittlere Höhenlagen, nährstoffreich, tiefgründig, warm
Wissenswertes: Guter Pollenspender, Tafelobst
Unsere Bäume aus dem Freiland versenden wir nur in der Pflanzzeit von Oktober bis Ende April.

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Bunte Julibirne Familie der Butterbirnen Die abgebildeten Früchte stammen aus dem Garten... mehr
Produktinformationen "Birne Bunte Julibirne"
Bunte Julibirne Familie der Butterbirnen Die abgebildeten Früchte stammen aus dem Garten Zapletal, Wien, An der alten Donau. Geschichte: Die Sorte wurde von dem Baumschulenbesitzer Boisbunnel in Rouen, Frankreich, gezogen und 1857 in den Handel gebracht. Er nannte sie Colorée de Juillet, während Lauche, der sie zuerst deutsch beschrieben hat, sie Julischönheit nannte, welcher Name sich aber nicht eingebürgert hat. Doch Oberdieck beschrieb sie bereits ebenfalls als Bunte Julibirne. Sie ist heute ziemlich bekannt und verbreitet. Beschreibung: Frucht mittelgroß, etwa 63 Millimeter hoch und 62 Millimeter breit, stumpf-kugelförmig, Bauch dem Kelch genähert, stielwärts schwach eingezogen und am Stiel abgestumpft. Kelch groß, weit offen, Blättchen klein, zurückgeschlagen, Einsenkung weit, flach, von Falten umgeben, die oft einen rötlichen Anflug haben. Stiel kurz, dick, mit stark hervortretenden Auswüchsen, Sortenmerkmal, in flacher Vertiefung oder fast obenauf sitzend. Schale fein, glatt, erst grünlich-gelb, später lebhaft gelb, sonnenseits meist streifig gerötet, welche Streifen jahrgangsweise undeutlich werden und in rote Flecke zusammenlaufen, die aber selten so lebhaft sind wie auf dem Bild. Kleine Rostfiguren finden sich auf den meisten Früchten, besonders um den Stiel. Fleisch weißlich, halbschmelzend, saftreich, schwach gewürzt, süßweinig. Kernhaus schwach hohlachsig. Fächer geräumig, lang zugespitzte Samen enthaltend. Das Kernhaus ist durch dicke Körnchen deutlich abgegrenzt. Befruchtungsverhältnisse: Guter Pollenbildner. Die Blüte erscheint mittelfrüh und dauert lang. Reifezeit: Ende Juli bis Anfang August. Als erste größere Frühbirne besitzt sie bedeutenden Handelswert, auch ihr Geschmack ist recht gut, falls sie nicht zu spät gepflückt wird. Sie ist sturmfest, wenn der Baum in nicht zu leichtem Boden steht. Für den Eigenbedarf ebenso wertvoll wie für den Markt. Eigenschaften des Baumes: Dieser wächst mittelstark und bildet eine hochgehende, wenig verzweigte Krone. Die Tragbarkeit beginnt sehr früh, meist schon in der Baumschule. Ist für alle Formen geeignet, vom Hochstamm bis zur kleinsten Zwergform, gedeiht auf Quitte, ist darauf aber nur kurzlebig; für alle größeren Formen wähle man den Wildling als Unterlage. Geht als Spalier noch an nördlichen Wänden, wächst am besten auf Lehmboden mit genügender Feuchtigkeit. Man soll ihr einen warmen und geschützten Standort zuweisen. Schnitt der Leitäste und des Fruchtholzes kurz.