Apfelbaum Gloria Mundi

Bild 1
Synonyme: Hausmütterchen, Josephinenapfel, Stiefmütterchen, Pfundapfel
Typ: Winterapfel
Herkunft: ungewiss um 1800
Genussreife: Januar-Mai
Frucht: gelblichgrün, groß-sehr groß, kugelförmig
Geschmack: festes Fruchtfleisch, reiner Wirtschaftsapfel, später mürbe, wenig Aroma
Wuchs: Krone pyramidal, stark
Standort: ausreichend feucht, geeignet für Höhenlagen, nährstoffreich
Wissenswertes: gute Backsorte, Obst für Ausgleichsflächen, triploid (braucht Pollenspender)
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Baumform/Größe:

Verfügbare Stückzahl:

  • 2000294
Der Apfel Gloria Mundi gehört zur Familie der Ramburen. Die abgebildeten Früchte stammen aus... mehr
Produktinformationen "Apfelbaum Gloria Mundi"
Der Apfel Gloria Mundi gehört zur Familie der Ramburen.
Die abgebildeten Früchte stammen aus dem Garten Kerbler in Wien-Floridsdorf.

Geschichte:

Erste Erwähnung fand der Apfel Gloria Mundi in Amerika wo er als „Monstrous Pipplin“ beschrieben wurde. Ebenfalls bekannt ist die Sorte unter den Namen „Josephienapfel“ und „Belle-Dubois“, die irrtümlich oft als eigene Sorte beschrieben werden. Weitere Synonyme des Apfels sind „Ruhm der Welt“, „American Mammoth“, „Belle Josephine“ und „Josephines schöner Rambur“. Fälschlicherweise wird die Sorte Gloria Mundi auch oft mit der Sorte „Hausmütterchen“ zusammengeworfen oder verwechselt.

Beschreibung:

Die Frucht ist mit einer Breite von durchschnittlich 100mm sowie einer durchschnittlichen Höhe von 90mm groß. Der Bauch ist hierbei dem Stiel näher als dem Kelch, zu welchem er stärker abnimmt.
Der Kelch selbst ist geschlossen und von zurückgeschlagenen grünen Blättchen umgeben. Er befindet sich in einer engen und tiefen Einsenkung, die mit breiten, ungleichen über die Frucht laufenden Rippen verziert ist.
Der Apfelstiel ist kurz, holzig und normal dick. Er sitzt in einer stark berosteten Stielhöhle die weit und tief ist.
Sie zu Beginn gelblich-grüne Schale verfärbt sich später besonders auf der Sonnenseite in ein hellgelb. Der gesamte Apfel ist mit hellen Tupfern versehen, die oft noch deutlicher hervortreten als auf der Farbentafel gezeigt. Die Schale des Gloria Mundi ist geschmeidig und glänzt.
Das offene Kernhaus setzt sich aus geräumigen Kammern zusammen die oft 20 Samen, klein und scharf zugespitzt, enthalten.

Fruchtfleisch:

Grün-gelblich bis weiß gefärbt ist das Fleisch des Gloria Mundi ziemlich grob. Erst abknackend ist es später mürbe. Bei Verzehr entfaltet sich ein geringes Arome bei ebenfalls geringer Saftausbeute.

Befruchtungsverhältnisse:

Guter Pollenbildner der mittelfrüh blüht und dessen Blüte wenig empfindlich ist.

Reifezeit:

Der Apfelbaum sollte spät, aber nicht vor Oktober geerntet werden. Nach erfolgter Ernte ist der Apfel sogar bis Juni haltbar.

Verwertung:

Zum Rohgenuss minderwertig, aber als Kochapfel kaum zu übertreffen. Seine extrem lange Haltbarkeit bereichert seine Bedeutung als Kochapfel, da er seine Eigenschaften zu einer Zeit beibehält, da das Obstlager schon ziemlich geräumt ist. Darin liegt der Hauptwert dieser Frucht.

Apfelbaum:

Der Apfelbaum Floria Mundi zählt zu den starkwüchsigsten Apfelsorten. Seine Krone ist pyramidenförmig und starkholzig, er verzweigt sich gern und setzt viel kurzes Fruchtholz an. Für alle Formen, vom Apfelbaum Hochstamm bis zum waagrechten Kordon geeignet.

Standort:

Der Apfelbaum verlangt guten, genügend feuchten Lehmboden. Auf trockenem Boden versagt er. Auch in rauen Lagen gedeiht er noch und kann aufgrund seiner sturmfesten Früchte beerntet werden.
Wer einen ausgewachsenen, fruchtbehangenen Baum gesehen hat, wird diesen Anblick nie vergessen. Der Baum ist zwar vollbehangen, aber die Riesenfrüchte sind weithin sichtbar.
Die großen Früchte, ihre lange Haltbarkeit, sowie ihre besondere Eignung für die Küche machen den Apfel Gloria Mundi zu einem idealen Wirtschaftsapfel.