Apfelbaum Freiherr von Berlepsch

Bild 1
Typ: Winterapfel
Synonyme: Berlepschs Goldrenette
Herkunft: Grevenbroich um 1880
Genussreife: November - März
Frucht: flachrund, gelb, mittelgroß, sonnenseits rot
Geschmack: mittelstark gewürzt, saftig, süßsäuerlich
Wuchs: Krone pyramidal, mittelstark-stark, später flachkugelig
Standort: ausreichend feucht, nährstoffreich
Wissenswertes: Für Allergiker (unter Vorbehalt), gute Backsorte, Hervoragender Tafelapfel
ab 21,00 € *

inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Baumform/Größe:

Verfügbare Stückzahl:

  • 2000292
Die hier gemalte Frucht der Sorte Freiherr von Berlepsch stammt von einem Halbstamm.... mehr
Produktinformationen "Apfelbaum Freiherr von Berlepsch"
Die hier gemalte Frucht der Sorte Freiherr von Berlepsch stammt von einem Halbstamm.

Geschichte:

Der Apfel wurde von dem Baum- und Obstzüchter Dietrich Uhlhorn jun. in Grevenbroich im Rheinland aus einer Kreuzung von Ananasrenette mit Ribston Pepping erzogen.
Bekannt ist der Apfel Freiherr von Berlepsch ebenfalls unter dem Namen Goldrenette Freiherr von Berlepsch.

Beschreibung:

Mit einer Breite von 65 - 75 mm bei einer Höhe von 55 - 62 mm ist der flachrund und regelmäßig geformte Apfel mittelgroß. Der geschlossene Kelch ist von grünwolligen, aufrechten Blättchen gesäumt. Er liegt in einer tiefen Einsenkung die durch fünf flache Rippen charakterisiert ist. Die Rippen laufen hierbei über die Wölbung hinaus.
Auf der anderen Seite ist ein holziger, kurzer Stiel zu finden der sich in einer engen, trichterförmigen Höhle befindet. Die Höhle ist wenig berostet.
Die Schale des Apfels ist grünlich gefärbt und glatt. während der Reife verfärbt sich die Schale hin zu einem hell-gelb. Sonnenseits verfärbt er sich ziegelrot, wobei er teils zinnoberrot gestreift ist. Über den Apfel verteilt befinden sich zahlreiche feine Rostpunkte.
Im Inneren der Frucht beherbergt ein schwach hohlachsiges Kernhaus zahlreiche vollkommene Samen.

Fruchtfleisch:

Das feste Fruchtfleisch ist bis in das Frühjahr herein sehr saftreich und ergiebig. Wird der Apfel verzehrt entfaltet er ein fein gewürztes, süßsäuerliches Aroma.

Befruchtungsverhältnisse:

Der Apfel Freiherr von Berlepsch ist ein guter Pollenbildner. Er tritt spät in die Blüte.

Reifezeit:

Ende Oktober setzt die Baumreife ein. Es ist zu beachten, dass der Apfelbaum keinesfalls früher geerntet werden darf, da er erst zu dieser Zeit seine Vollwertigkeit erlangt. Nach der Ernte wird der Freiherr von Berlepsch im Lager ab Dezember genussreif. Bei guter Lagerung ist er dann bis Ende Mai halt- und genießbar.

Apfelbaum:

In der Jugend kräftig wachsend, lässt diese Triebsamkeit später nach. Dies wirkt sich ebenfalls auf die zunächst sehr aufrechte Krone des Apfelbaums aus, die in der Folge weiter auseinanderrgeht.
Ideal geeignet ist die Sorte für den Halb- und Hochstamm, sowie für den Buschbaum. Auf Paradies veredelt gedeiht der Freiherr von berlepsch auch auf kleineren Formen.
Der Schnitt für Leitäste ist lang. der für das Fruchtholz kurz zu halten.

Standort:

Kalte, nasse und flachgründige Böden sind für diese Sorte ungeeignet. Gute, in alter Kraft stehende Mittelböden sind ihr sehr zutraulich. Dankbar ist der Apfelbaum zudem für eine gute Düngung. Die Übermäßige Düngung mit Stickstoffen kann jedoch zu Stippe und daraus resultierenden Frostschäden führen.
Der Baum liebt geschützte, warme Standorte und verträgt Höhenlagen über 500 metern nicht. Nach der langsam verlaufenden Blüte setzt die Fruchtbarkeit früh ein und ist befriedigend.

Verwertung:

Zählt zu den edelsten Tafeläpfeln.
Die wohlgeformte Frucht, der gute Geschmack und die lange Haltbarkeit machen den Apfel Freiherr von Berlepsch zu einer empfehlenswerten Sorte auch für den Kleingarten.