Apfelbaum Bismarckapfel

Bild 1
Typ: Winterapfel
Synonyme: Prince Bismarck
Herkunft: Neuseeland
Genussreife: Oktober-April
Frucht: groß
Geschmack: reiner Wirtschaftsapfel
Wuchs: Krone breitkugelig, mittelstark
Standort: geeignet für Höhenlagen, nährstoffreich
Wissenswertes: gute Backsorte, gute Mostsorte
25,00 € *

inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Baumform/Größe:

Verfügbare Stückzahl:

  • 348
Familie der Ramburen. Beschreibung: Die Frucht links stammt aus dem Siedlergarten Kapeller,... mehr
Produktinformationen "Apfelbaum Bismarckapfel"
Familie der Ramburen.

Beschreibung:

Die Frucht links stammt aus dem Siedlergarten Kapeller, II, Stadtrandsiedlung in Wien. Die mittlere Frucht stammt aus dem Garten Brusenbauch, Wien.

Geschichte:

Der Bismarckapfel wurde Ende der 1870er Jahre aus Neuseeland nach England eingeführt. Bereits zu dieser Zeit war er unter dem Namen Bismarckapfel bekannt. Nach Deutschland kam er 1888 durch den Hofgärtner Fießer in Baden-Baden, einem eifrigen Pomologen in den dortigen Hofgärten. Vom Hofe Baden-Baden ausgehen fand er weite Verbreitung und erfreut sich heute großer Bekanntheit. Der Apfel,1890 in den Pomologischen Monatsheften zuerst beschrieben, fand später in vielen Fachzeitungen anklang.

Beschreibung:

Die Frucht ist 100 bis 120 mm breit und zwischen 90 bis 100 mm hoch. Die resultierende flachrunde Form nimmt zum Kelch hin stärker ab. Der Kelch selbst ist halb offen, sehr blättrig und weist eine mit deutlichen Rippen versehenen Einsenkung auf. Der Stiel ist verschieden lang, stark und holzig. Das Kernhaus, klein mit geschlossenen Kammern, beherbergt hell braune Samen.
Die glatte Schale des Apfels glänzt grünlichgelb und wird später heller. Sonnenseits ist der Bsmarckapfel lebhaft rot angelaufen und mit dunkelkarmesinroten Streifen gezeichnet. Bur wenige Roststerne und -punkte sind zu erkennen.

Fruchtfleisch:

Das weiße Fruchtfleisch ist grobkörnig und mürbe. Der saft reiche Apfel entfaltet bei Verzeht ein scharf weiniges Aroma, bei sehr geringer Würze.

Befruchtungsverhältnisse:

Der Apfelbaum eignet sich gut als Pollenbildner. Er ist spätblühend und in der Blüte selbst bei Regenwetter unempfindlich.

Reifezeit:

Die Ernte sollte nicht zu früh erfolgen. Gepflückt hält sich die Frucht bei guter Lagerung bis April. Während dieser Zeit bleibt sie frisch und saftvoll. Der Apfel ist somit auch zu späteren Zeitpunkten zum Transport gut geeignet und behält sein ansprechendes Erscheinungsbild.

Apfelbaum:

Der Baum wächst in der Jugend kräftig, aber gedrungen. Später baut sich eine breitkugelige Krone auf deren Äste durch die schweren Früchte oft leicht herabgezogen werden. Die Fruchtbarkeit tritt sehr bald ein, schon die einjährigen Veredlungen zeigen starke Neigung zur Blütenknospenbildung und sind oft schon in der Baumschule mit einer Anzahl gut entwickelter Früchte besetzt. Wenn das Wachstum nachlässt, werden die Früchte immer kleiner, und je ärmer und trockener der Boden ist, um so mehr versagt der Baum.

Standort:

Der Apfelbaum benötigt guten, feuchten Boden und Düngung. Gedeihen kann er dann aber auch in Gebirgslagen. Ist geeignet für Hoch-, Halb- und Niederstamm, nicht aber für Kleinformen, da er keinen strengen Schnitt verträgt. Gibt man ihm die Chance sich frei zu entwicikeln wird die Ernte an schönen Früchten lange Zeit hindurch gut sein.
Lässt die Ernte nach, ist der Baum zu verjüngen.
Die Früchte sind sehr sturmfest.