Apfelbaum Weißer Klarapfel

Bild 1
Typ: Sommerapfel
Synonyme: Durchsichtiger Sommerapfel
Herkunft: Baltikum um 1850
Genussreife: Juli-August
Frucht: grünlichgelb, klein- mittelgroß, unregelmäßig rund
Geschmack: feinzellig, lockeres Fruchtfleisch, mildsäuerlich, saftig, wenig Aroma
Wuchs: Krone breitkugelig, mittelstark-schwach
Standort: bis in mittlere Höhenlagen, nährstoffreich
Wissenswertes: Für Allergiker (unter Vorbehalt), gute Backsorte, Guter Pollenspender
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Baumform/Größe:

Verfügbare Stückzahl:

  • 11250
Die hier gemalte Frucht stammt von einem Hochstamm und ist etwas klein. Geschichte: Die... mehr
Produktinformationen "Apfelbaum Weißer Klarapfel"
Die hier gemalte Frucht stammt von einem Hochstamm und ist etwas klein.

Geschichte: Die Klaräpfel – es gibt deren mehrere in Russland, wie der Botaniker und Pomolog Dr. Regel, St. Petersburg, schon 1879 schreibt – sind echte russische Apfelsorten und halten dort die härtesten Winter aus. Aufgrund dieser kälte unempfindlichkeit sind sie sehr verbreitet.
Der Weiße Klarapfe wurde nach Frankreich und Deutschland aus den baltischen Provinzen eingeführt. Im Baltikum ist er als Naliwnoje heloje und Pomme de Reval bekannt. In Frankreich, wohin der Weiße Klarapfel zuerst kam, nennt man ihn Grand Sultan und Transparent de St. Léger.
In Deutschland wurde der Apfel zuerst als Durchsichtiger Sommerapfel und Weißer Transparentapfel beschrieben.
Der heutige Name Weißer Klarapfel stammt aus den deutschen Ostseeprovinzen. Aufgrund seiner russischen Herkunft wurde dieser Name als allgemein angenommen.

Apfel:

Mittelgroß bis groß gewachsen ist der Apfel 7 bis 9 Zentimeter breit und fast ebenso hoch. Kelchwärts ist die Sorte kegelförmig zugespitzt.
Der Kelch selbst ist geschlossen oder halb offen und von langen, nach außen gebogenen Blättchen umgeben. Von der Kelchsenke ausgehend verlaufen deutlich sichtbare Rippen bis über die Mitte der Frucht.
Der Stiel ist lang, teils grünlich, teils braun gefärbt und entwächst einer leicht berosteten Stielhöhle.
Das Kernhaus besteht aus geräumigen Kammern die wiederum viele gut entwickelte Samen enthalten.
Der Weiße Klarapfel ist einfarbig in ein weißlichgelb gehüllt. Diese Grundfarbe bildet sichbei Vollreife, nachdem der Apfel zuvor in ein grünlichweißes Gewand gehüllt ist. Die wachsartige Schale ist glatt und großflächig mit optisch hervorstechenden grünen Punkten besprenkelt. Später werden diese heller.

Fruchtfleisch:

Grünlichweiß bis weiß ist das Fruchtfleisch locker angeordnet und feinkörnig. Bei Genuss entfaltet der Weiße Klarapfel einen feinsäuerliches Aroma mit angenehmer Würze.

Befruchtungsverhältnisse:

Mittelfrüh blühend ist die Obstsorte ein guter Pollenbildner.

Reifezeit:

Mitte Juli, wenn die Schale beginnt zu verfärben, ist der ideale Erntezeitpunkt. Da der Apfel nur 14 Tage seinen edlen Geschmack behält, muss die Frucht Anfang August verbraucht sein, sonst wird sie mehlig.

Verwendung:

Als frühreifer Sommerapfel ist die Sorte Weißer Klarapfel auf dem Markt leicht und zu guten Preisen verkäuflich. Auch für den ersten Apfelkuchen des Jahres kann der Klarapfel als Backapfel sehr gut verwendet werden.

Apfelbaum:

In der Jugend zeigt der Weiße Klarapfel einen freudigen Wuchs. Dieser lässt infolge seiner früh einsetzenden Erträge bald nach, und der Baum bildet nur mittelgroße Kronen mit aufrechten Ästen. Die alte Apfelsorte ist für den Hochstamm, ganz besonders aber zum Buschbaum, weniger für kleinere Formen, geeignet. Einen strengen Fruchtholzschnitt verträgt sie nicht.

Standort:

An den Boden stellt der Apfelbaum keine großen Ansprüche. Nur genügend feucht sollte er sein. Auch in höheren Lagen gut anbaubar.

Infolge der frühen und großen Fruchtbarkeit zählt dieser Apfel zu den empfehlenswertesten Frühsorten.