Apfelbaum Signe Tillisch

Bild 1
Typ: Herbstapfel
Herkunft: Dänemark 1866
Genussreife: September-November
Frucht: Deckfarbe gelblichrot, flachrund, grünlichgelb, mittelgroß- groß
Geschmack: edelaromatisch, lockeres Fruchtfleisch, saftig, süß mit feiner Säure
Wuchs: Krone breitpyramidal, mittelstark-stark
Standort: ausreichend feucht, nährstoffreich, offen, von der Küste bis in Höhenlagen
Wissenswertes: gute Backsorte, Liebhaber/innensorte
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Baumform/Größe:

Verfügbare Stückzahl:

  • 2000027
Der Apfel Signe Tillisch gehört zur Familie der Kalvillen. Die dargestellten Früchte stammen... mehr
Produktinformationen "Apfelbaum Signe Tillisch"
Der Apfel Signe Tillisch gehört zur Familie der Kalvillen.
Die dargestellten Früchte stammen aus dem Garten des Restaurateurs Hauswirth, Wien Prater.

Geschichte:

Signe Tillisch wurde 1866 im Jütland von Kammerherrn Hardesvogt Tillisch aus Samen gezogen. Benannt wurde der Apfel nach seiner Tochter.
1884 erwarben die Baumschulbesitzer Gebr. Mathiesen das Recht der Vermehrung und des Verkaufes der Apfelsorte. Auf ihre Arbeit ist die weite Verbreitung des Signe Tillisch in Dänemark und auch Deutschland zurückzuführen.
Ein Synyonym des Apfels ist nicht bekannt.

Beschreibung:

Der Apfel ist 80mm hoch, teilweise noch größer. Er ist flach geformt und gegen den Kelch halboffen.
Am Kelch sammeln sich auffallend lange Blättchen die nach außen zurückgeschlagen sind. Die Kelchsenke in der sie sich befinden ist tief, eng und mit sanft abgerundeten Rippen gekennzeichnet. Diese laufen teils über die Wölbung hinaus und verschieben so die natürliche Rundung des Apfels.
Der Stiel ragt zumeist über die Höhle hinaus. Ebenfalls über die Stielhöhle hinaus erstrecken sich weit auslaufende Roststrahlen.
Das Kerngehäuse ist verhältnismäßig klein und dicht gefüllt mit auffallend flach gedrückte Samen.
Auf der Obsttafel schön zu erkennen ist das leuchtend gelbe Gewand des Signe Tillisch, welches sich in der Reifezeit ausbildet. Vorher ist der Apfel in einer grün-gelben Grundfarbe bestrichen. Selbst auf der ihr zugewandten Seite kann die Sonne die Schale nur leicht erröten lassen.
Gut zu erkennen sind hingegen seine feinen Punkte, welche sich grünlich von der hellgelben Schale abheben und über die gesamte Frucht verteilt auffindbar sind.

Fruchtfleisch:

Gelblich-weiß, saftig und mürbe. Der Apfel Signe Tillisch wird aufgrund seines fein gewürzten, edelaromatischen Geschmack sehr gerne genascht.

Befruchtungsverhältnisse:

Die Obstsorte Signe Tillisch ist ein guter Pollenbildner der mittelfrüh blüht.

Reifezeit:

Ende September oder schon früher pflückreif. Nach der Ernte vom Apfelbaum sollte die Frucht nicht länger als bis Anfang Dezember aufgehoben werden.

Verwendung:

Ein feiner Tafelapfel der mit seinen großen Früchten hervorragend für den Markt geeignet ist. Viele Feinkostläden führen die Sorte aufgrund seines würzigen Fleisches und schöner Farbe.

Apfelbaum:

Der Wuchs ist besonders in der Jugend kräftig und aufrecht. Später bildet der Apfelbaum eine breitpyramidale Krone.
Seine Fruchtbarkeit setzt spät ein. Für kleine Formen sollte er nur auf Paradies veredelt werden. Er trägt dann früh und bringt regelmäßig schöne Früchte für den Erwerbsobstbau und Hausgarten. Taugt zu Halb- und Niederstämmen, zu Spindelbusch und Spalieren. Auch gut zum Umpfropfen geeignet.

Standort:

Bevorzugt schwere Lehmböden und kühlere Lagen.
Seine Früchte sind nicht komplett windfest.

Gibt gleichmäßige Früchte von schöner Farbe und würzigem Geschmack.