Apfelbaum Schafsnase

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Typ: Herbstapfel
Herkunft: Münsterland, vermutl. Rheinland
Genussreife: Oktober-Januar
Frucht: groß, hellgelb mit roten Streifen, kegelförmig
Geschmack: festes Fruchtfleisch, mildsäuerlich
Wuchs: Krone breitkugelig, mittelstark, sparrig
Standort: keine Staunässe, nährstoffreich
Wissenswertes: gute Mostsorte, Guter Pollenspender
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Baumform/Größe:

Verfügbare Stückzahl:

  • 2000025
Der Apfel Rheinische Schafsnase gehört zur Familie der Streiflinge. Geschichte: Diese... mehr
Produktinformationen "Apfelbaum Schafsnase"
Der Apfel Rheinische Schafsnase gehört zur Familie der Streiflinge.

Geschichte:

Diese Apfelsorte ist besonders an Main und Rhein weit verbreitet. Auch in den Regionen der Oberdonau kommt er vielfach vor. Die Rheinische Schafsnase ist nicht mit anderen Apfelsorten zu verwechseln, welche ebenfalls die Bezeichnung Schafsnase tragen.

Beschreibung:

Mit einer Breite von 74mm und einer Höhe von 64mm ist die Frucht als mittelgroß zu beschreiben. Stielbauchig geformt ist sie zum Kelch hin breit, zum Stiel vermehrt kegelförmig abgestumpft. Die Schafsnase bildet zumeist ungleiche Hälften aus die kelchwärts eine auffallenden Einschnürung vorweisen.
Der Kelch des Apfels selbst ist geschlossen, in seltenen Fällen auch schwach geöffnet. Umgeben ist dieser von großen und langen Blättchen die sich nach außen umschlagen. Ikonisch ist die sehr tiefe Einsenkung der Schafsnase, die trichterförmig bis zum Kelch verläuft und einen deutlichen Damm bildet.
Auf der anderen Seite ist die Stielhöhle im Vergleich mit anderen Äpfeln ebenfalls tief, was dazu führt, dass der Stiel nur selten über die Stielwölbung hinausreicht.
Ein zwiebelförmiges Kernhaus beherbergt in der Mitte des Apfels hellkastanienbraune, eiförmige Samen.
Die Schale ist glatt und glänzt nur leicht. Während der Reifezeit verfärbt sich diese hin zu einem hellen grün-gelb. Sonnenseits wird diese Grundfarbe von mehreren roten Punkten durchbrochen. Neben diesen Punkten ist die Sonnenseite oft deutlich dunkel-karmesinrot gestreift.

Fruchtfleisch:

Das Fleisch ist fest und gelblich oder grünweiß gefärbt. Später wird es markiger und entfaltet dann bei Genuss ein schwach gewürztes Aroma. Dieses Aroma ist leicht säuerlich und nur geringfügig süß.
Die Schafsnase verströhmt einen schwachen Duft.

Befruchtungsverhältnisse:

Der Apfel Schafsnase blüht mittelfrüh uns ist in seiner Blüte nicht empfindlich.

Reifezeit:

Der Apfel sollte möglichst lange am Baum bleiben. Genussreif ist er von Ende November bis Ende Februar.
Die Fruchtbarkeit setzt früh ein.

Verwendung:

Der Apfel Schafsnase ist eine gute Handels-, Markt- und Konservenfrucht, die leicht verkäuflich ist.

Apfelbaum:

Der Apfelbaum wächst mittelstark, bildet eine aufrechte Krone die später breiter wird. Teilweise ist die Baumkrone sparrig.

Standort:

Die Schafsnase verlangt guten Kulturboden. Für den Feldbau is die Obstsorte nur als Hoch- und Halbstamm zu empfehlen.
Insgesamt ist der Apfelbaum aber mehr für Lehm- als für Sandböden geeignet. Wasser- und Nahrungsmangel schaden dem Ertrag, Bodennässe verursacht Krebs. Die Leitäste, sowie das Fruchtholzes sind kurz zu halten.
Die Eignung für raue Lagen und Höhenlagen muss hervorgehoben werden.