Apfelbaum Rheinischer Bohnapfel

Bild 1
Typ: Winterapfel
Herkunft: Rheinland
Genussreife: Dezember-Mai
Frucht: hellgelb, kugelförmig, mittelgroß, sonnenseits rot
Geschmack: festes Fruchtfleisch, saftig, später mürbe, säuerlich
Wuchs: mittelstark
Standort: anpassungsfähig, anspruchslos, geeignet für Höhenlagen
Wissenswertes: Brennsorte, Dörrobst, gute Backsorte, Obst für Ausgleichsflächen, sehr widerstandsfähig
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Baumform/Größe:

Verfügbare Stückzahl:

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Die hier gemalte Frucht stammt von einem Hochstamm aus der Obstgarten Heiß in Steindorf am... mehr
Produktinformationen "Apfelbaum Rheinischer Bohnapfel"
Die hier gemalte Frucht stammt von einem Hochstamm aus der Obstgarten Heiß in Steindorf am Ossiacher See in Kärnten.

Geschichte:

Der Rheinische Bohnapfel ist deutschen Ursprungs und irgendwo am Rhein entstanden. Er ist heute sehr verbreitet und heißt auch kurzweg Bohnapfel oder auch Großer Bohnapfel.

Beschreibung:

Bei einer Höhe und Breite von 55-75mm ist der Apfel mittelgroß und zumeist ebenso hoch wie breit.
Die mittelbauchige Form ist oben und unten stark abgeflacht und nimmt nach Kelch und Stiel gleichermaßen ab.
Der halb offene Kelch ist von grauwolligen Blättchen umgeben. Diese befinden sich in einer flachen Kelcheinsenkung due nur wenige Falten wirft. Diese ziehen sich dann aber oft weit über die Frucht hin.
Der kurze und zumeist dicke Stiel steckt in einer flachen Stielhöhle. Berostungen sind nur selten zu finden.
Kernhaussehr eng und geschlossen. Die lichtbraunen, lang zugespitzten, meist vollkommenen Kerne füllen die schmalen Kammern voll aus.
Am Baum glänzt der Apfel grasgrün ehe er sich während der Lagerreife hellgelb verfärbt. Sonnenseits ist der Apfel sehr schön rot gestreift und gefleckt. Kelchwärts ist er mit zahlreichen, gelblich umflossenen Punkten bekleidet. Rostfiguren finden sich auf dem Rheinischen Bohnapfel selten.

Fruchtfleisch:

In seiner Gänze grünlichweiß ist das Fruchtfleisch direkt unter der Schale zumeist grün. Nach der Ernte zumeist fest und sauer entwickelt sich der Geschmack während der Lagerung. Gegen das Frühjahr hin ist der Apfel saftiger, mürbe und im Geschmack besser.

Befruchtungsverhältnisse:

Der Apfel Rheinischer Bohnapfel ist mittelfrüh blühend und ein schlechter Pollenbildner.

Reifezeit:

Der Apfelbaum darf ab Ende Oktober gepflückt werden. Eine frühere Ernte ist nicht ratsam. Nach der Ernte ist die Apfelsorte bis weit in das Frühjahr haltbar. Der Bohnapfel ist dann ein zum Rohgenuss bestens geeigneter Apfel. Infolge dieser Eigenschaft wird er auch gerne auf dem Markt gesehen.
Aufgrund des festen Fleisches ist der Versand des Apfels bis zur Reife im Früjahr gut möglich.

Verwendung:

Der Apfel Rheinischer Bohnapfel ist ein Tafelapfel, sowie eine gute Mostsorte.

Apfelbaum:

Ein in der Jugend kräftig und schlank aufwärts wachsender Apfelbaum, dessen lockere Krone wenig Schnitt verlangt. Alte Bäume sind hoch- und breitkronig. Die Fruchtbarkeit tritt spät ein, ist dann aber sehr reich. Der Apfelbaum ist jedes zweite Jahr voll beladen.

Standort:

Der Rheinische Bohnapfel gedeiht besonders auf schwerem, genügend feuchtem Boden. Auch in leichtem Boden kommt er noch fort, oftmals bilden sich hier kleinere Früchte aus. Der Bohnapfel ist noch für die rauesten und höchsten Lagen brauchbar und auch einer der besten Straßenbäume.
Besonderen Wert hat der Apfelbaum für den landwirtschaftlichen Obstbau. Der Hochstamm und Halbstamm sind seine besten Formen.

Die Früchte des Apfelbaum Rheinischer Bohnapfel sind äußerst sturmfest und besitzen großen wirtschaftlichen Wert. Der Baum ist noch für die rauesten Lagen geeignet.