Apfelbaum Parkers Pepping

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Synonyme: Graue Renette, Lederapfel, Pelzapfel, Rabau, St. Nikolaus Re
Typ: Winterapfel
Herkunft: England um 1810
Genussreife: Dezember-April
Frucht: grünlichgelb, klein, rund, von graubraunem Rost fast ganz überzogen
Geschmack: edelaromatisch, feinzellig, lockeres Fruchtfleisch, saftig, weinsäuerlich
Wuchs: schwach
Standort: ausreichend feucht, geeignet für Höhenlagen
Wissenswertes: für Spalier gut geeignet, Hervoragender Tafelapfel, sehr widerstandsfähig
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Baumform/Größe:

Verfügbare Stückzahl:

  • 2000448
Geschichte: Der Apfel Parkers Pepping stammt aus England und soll Anfang des 19. Jahrhunderts... mehr
Produktinformationen "Apfelbaum Parkers Pepping"

Geschichte:

Der Apfel Parkers Pepping stammt aus England und soll Anfang des 19. Jahrhunderts von der englischen Gartenbaugesellschaft in London ausgegangen sein. Er führt auch den Namen Lederapfel, Rabau, Graue Renette und Parkers grauer Pepping.

Beschreibung:

Ein regelmäßig gebauter, rundlicher, aber kleiner Apfel von ungefähr 70 Millimeter Breite und 50 Millimeter Höhe. Mittelbauchig geformt ist die Form des Apfels kelchwärts ein wenig mehr abnehmend als stielwärts.
Der Kelch selbst ist geschlossen und von langen, zugespitzten Blättchen umgeben. Die Kelcheinsenkung wird von schwachen Rippen überzogen.
Die Stielhöhle auf der anderen Seite wird durch einen langen Stiel gekennzeichnet. Sie ist tiefer als die Kelcheinsenkung und sratk berostet.
Das geräumige Kernhaus enthält lang zugespitzte, vollkommene Samen
Die Schale des Apfels ist in ihrer starkten grau-braunen Berostung einmalig. Diese ist so stark, dass nur selten die grün-gelbliche Grundfarbe zu erkennen ist.
Auf alten Bäumen kommen aber auch ganz glatte, gelbe, sonnenseits zart gerötete Äpfel vor.

Fruchtfleisch:

Das Fruchtfleisch des Parkers Pepping verfärbt sich von einem grün-gelblichen Grundton hin zu einem gelb-weiß. Unter der Schale ist der Apfel grünlich gefärbt.
Das feinzellige Fruchtfleisch entfaltet bei Genuss ein weinsäuerliches Aroma das sehr edel gewürzt ist. Die Apfelsorte ist saftreich und mürbe.

Befruchtungsverhältnisse: Der Apfel Parkers Pepping blüht mittelfrüh und ist ein guter Pollenbildner.

Reifezeit:

Da die Baumreif erst Ende Oktober einsetzt, sollte der Apfelbaum nicht zu früh gepflückt werden. Eingelagert hält die alte Apfelsorte sich bis April. Sein Lagerraum soll kühl und nicht zu trocken sein. Genussreif ist sie ab Dezember über ihre gesamte Haltbarkeit hinweg. Zum Versand ist Parkers Pepping ebenfalls vorzüglich geeignet.

Exzellent ausgebildete Früchte die für den eigenen Haushalt wie auch für den Markt zu empfehlen sind. Insbesondere unter Kennern verbreitet wird der Apfel von diesen aber immer wieder bevorzugt.

Apfelbaum:

Der Apfelbaum Parkers Pepping wächst langsam und stetig.
Für Hochstämme verlanfr er Zwischenveredlung. Für größere Form- und Buschbäume soll Doucin und nur für ganz kleine Formen Paradies als Unterlage genommen werden.

Der Apfelbaum trägt früh, regelmäßig und sehr reich.

Standort:

Der Obstbaum verlangt genügend feuchte Böden und ist auch für höhere Lagen noch geeignet.
Für den Haus- und Siedlergarten ist diese Apfelsorte besonders geeignet. Formbäume bringen stets reichliche Früchte, auch dann, wenn der Besitzer vom Fruchtholzschnitt wenig oder nichts versteht.

Mir sagte einmal ein Obstzüchter: „Das Fruchtholz von Parkers Pepping kann man auch mit der Heckenschere behandeln.“
Für kleinere Formen, besonders aber für waagrechte Kordons, ist diese Obstsorte eine der empfehlenswertesten. Der Apfel ist sturmfest.

Der Apfelbaum und die Frucht dieser alten Obstsorte besitzen so viel gute Eigenschaften, dass sie zu den empfehlenswertesten gehört.