Apfelbaum Jonathan

Bild 1
Synonyme: King Phillip
Typ: Winterapfel
Herkunft: USA 1826
Genussreife: November-April
Frucht: Deckfarbe rot, grünlichgelb, mittelgroß
Geschmack: saftig, süß mit feiner Säure, zimtartiges Aroma
Wuchs: Krone kugelig, mittelstark
Standort: geeignet für Höhenlagen, nährstoffreich
Wissenswertes: Für Allergiker (unter Vorbehalt), Guter Pollenspender
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Baumform/Größe:

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Von den hier gemalten Früchten stammt der linke Apfel von einem dreijährigen, senkrechten... mehr
Produktinformationen "Apfelbaum Jonathan"
Von den hier gemalten Früchten stammt der linke Apfel von einem dreijährigen, senkrechten Schnurbaum. Dieser wurde im Garten Ulrich in Wein-Breitenfurt, Deutschland auf Paradiesunterlage veredelt.
Der Boden für diesen Apfel war schwer, lehmig und feucht. Die Früchte waren bis Mitte September in Papiersäckchen und haben trotzdem die wunderschöne rote Farbe erhalten.
Die mittlere Frucht stammt gleichfalls von einem Schnurbaum aus dem Garten Kerbler, der rechte Apfel aus dem Garten Graupar. Beide Jonathan Äpfel wuchsen in Wien-Floridsdorf. Der Boden dort ist leicht, sandig und trocken. Der Apfelbaum im Garten Kraupar ist ein sechsjähriger waagrechter Schnurbaum, auf Paradies veredelt. Totz dem schlechten Obstjahr 1938 trug er 15 Äpfel. Bemerkenswert ist, dass die Früchte dieses Apfelbaumes noch nie wurmig waren, was im Übrigen mit den Erfahrungen vieler Kleingärtner übereinstimmt.
Die Äpfel an waagrechten Schnurbäumen werden weniger wurmig, wohl weil es dem Apfelwickler in der Nähe des Bodens zu kühl ist.

Geschichte:

Der Apfel Jonathan ist amerikanischen Ursprungs und wurde auf einer Farm zu Kingston im Staate New-York erzogen. Im Jahr 1826 wurde der Apfel zuerst von Downing beschrieben.
Jonathan kam bald nach Europa und ist nur unter diesem Namen bekannt.

Beschreibung:

Jonathan neigt als Apfel zur Formenbildung und ist auch bei uns in zwei Formen vorhanden. Die Apfelsorte ist mittelgroß, oval und an beiden Enden abgestumpft. Teilweise ist der Apfel auch etwas flacher und parmänenförmig. Insgesamt ist die Frucht etwa 70 Millimeter breit und 65 Millimeter hoch.
Der grünwollige Kelch ist geschlossen oder halb offen. Er sitzt in einer tiefen, ziemlich weiten Kelchsenke die von feinen Rippen umgeben ist. Diese Rippchen verlaufen über den Bauch hinweg bis zur Stielhöhle.
Auf der anderen Seite ragt ein bis zu zwei Zentimeter langer Stiel aus der Stielhöhle. Die Stielhöhle selbst ist weit, tief und zumeist zart berostet.
Die feine Schale des Apfels ist glatt und glänzt. Zunächst leicht gelblich verfärbt entwickelt sich die Grundfarbe der Schale hin zu einem hellgelb. Sonnenseits ist der Apfel zumeist ganzseitig von leuchtendem, flammendem Rot überzogen. Es finden sich ebenfalls feine Punkte auf der Schale wieder.
Das fast komplett geschlossene Kernhaus besteht aus geräumigen Kammern die zahlreiche Samen enthalten.

Fruchtfleisch:

Das Fleisch der Apfelsorte Jonathan ist gelblichweiß und mürbe. Bei Genuss entfaltet der saftige Apfel ein süßes, mit angenehmer Säure versetztes Aroma, welches leicht zimtartig gewürzt ist.

Befruchtungsverhältnisse:

Mittelfrüh blühend ist der Apfel Jonathan ein guter Pollenbildner.

Reifezeit:

Der Apfelbaum sollte nicht zu früh gepflückt werden. Der ideale Erntezeitpunkt liegt etwa Mitte Oktober. Nahc der Ernte wird der Apfel im Lager, Ende November, genussreif. Bei guter Lagerung hält er sich bis April.

Besonders für den Eigenbedarf geeignete, schöne Früchte. Auch auf dem Markt finden sie deshalb gute Abnehmer.

Apfelbaum:

Mäßig wachsender Apfelbaum der schlanke, seitwärts neigende Ruten bildet. Diese werden groß und bilden später lichte, überhängende Kronen. Die Fruchtbarkeit des Apfelbaumes tritt früh ein, ist aber nicht überall befriedigend.

Standort:

Der Apfelbaum Jonathan verlangt guten Boden, kommt aber auch in Höhenlagen noch gut fort. Seine besten Formen sind Hoch- Halb- und Niederstamm. Auf kleinen Formen ist er infolge seines unregelmäßigen Wachstums weniger geeignet.
Die Leittriebe des Obstbaumes sollten mittellang, das Fruchtholzes lang geschnitten werden. Soll die Krone eine gute Form behalten, so braucht sie dauernde Nachhilfe.

Der Apfel Jonathan ist windfest.