Apfelbaum James Grieve

Bild 1
Typ: Sommerapfel
Synonyme: Frühe Cox Orangenrenette
Herkunft: Schottland um 1880
Genussreife: August-September
Frucht: gelborange, hochkugelförmig, mittelgroß, sonnenseits orangerot gestreift
Geschmack: edelaromatisch, feinzellig, saftig, süßsäuerlich
Wuchs: Krone breitpyramidal, mittelstark
Standort: anspruchslos, geeignet für Höhenlagen
Wissenswertes: für Spalier gut geeignet, gute Backsorte, Guter Pollenspender
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Baumform/Größe:

Verfügbare Stückzahl:

  • 313
Die Apfelsorte James Grieve gehört zur Familie der Schlotteräpfel. Von den hier dargestellten... mehr
Produktinformationen "Apfelbaum James Grieve"
Die Apfelsorte James Grieve gehört zur Familie der Schlotteräpfel.
Von den hier dargestellten Früchte stammt der obere aus dem Garten Gruber in Nieder-Rußbach. Der untere Apfel stammt aus dem Garten Willinger in Wien-Stadlau.

Geschichte:

Der Apfel James Grieve ist ein Sämling der Apfelsorte Cox Orangenrenette und wurde in Edinburgh gezüchtet. Noch heute ist er in der Grafschaft Kent stark verbreitet. Erstmals beschrieben wurde die alte Obstsorte in der englischen Zeitschrift "The Garden" im Jahr 1905. Seitdem genießt sie von Liebhabern, sowie Obstbauern und Hausgärtnern viel Beachtung.

Beschreibung:

Bei einer Breite von 65mm auf eine Höhe von 58mm ist der Apfel mittelbauchig und mittelgroß.
Stiel- und Kelchwölbung unterscheiden sich in ihrer Form nur wenig. Einziger Unterschied sind die flachen Erhabenheiten welche in und um die flache Kelchwölbung zu finden sind. Der Kelch selbst ist groß und offen. Umgeben ist er von lang aufgerichteten, grnen Blättchen die teilweise zurückgeschlagen sind.
Die Stielhöhle des James Grieve verläuft trichterförmig, tief und eng. Zart strahlförmig berostet entwächst ihr, leicht Krumm der Stiel. Dieser ist bis zu 2cm lang und fleischig.
Die Schale des Apfels ist glatt, glänzend und geschmeidig. Zur Reife verfärbt sie sich von einem grünlichen Grundton hin zu einem zitronengelb. Auf ihrer Sonnenseite leuchtet die alte Obstsorte kirschrot. Die bei Reife fettige Schale ist zudem sonnenseits rot gefalmmt und gestreift. Über die gesammte Schale verteilt befinden sich feine Punkte die kelchwärts als weiße Tupfer vermehrt auftreten.
Das Kernhaus besteht aus mehreren hohlachsigen Kammern und ist geräumig. Es beherbergt zahlreiche braune Samen die länglich-oval geformt sind.

Fruchtfleisch:

Gelblichweiß gefärbt ist das Fleisch anfangs fest, aber bald mürbe. Die saftige Apfelsorte versprüht bei Genuss einen gut gewürzten, mit feiner Säure zersetzen Geschmack der genügend Süße enthält.

Durch ihren Geschmack ist der Apfel James Grieve ein einmaliger Herbstapfel.

Befruchtungsverhältnisse:

Guter Pollenbildner.

Reifezeit:

Der Apfelbaum kann Anfang September komplett geernetet werden. Die schönsten Früchte des Baumes können bereits früher, sukzessive gepflückt werden. Die übrigen Äpfel sind ebenfalls gut ausgebildet. Nach der Ernte ist der James Grieve bis Oktober haltbar.

Apfelbaum:

In der Jugend kräftig wachsend verlangsamt sich das Wachstum des Apfelbaums später. Seine Krone baut er erst aufrecht, später wird diese rundlicher und breiter. Der Apfelbaum setzt viel Fruchtholz an mit auffallend geformten Quirlholz.

Der Ertrag setzt zumeist schon in der Baumschule ein und ist auch danach sehr reich und regelmäßig.

Standort:

Die alte Obstsorte gedeiht am besten in kalkhaltigen Lehmböden, wie überhaut in allen nicht sauren Apfelböden. Auf nassem Boden ist der ansonsten unempfindliche Apfelbaum frostempfindlich und krebsig.
Reichliche, stickstoff arme Düngung ist zu empfehlen.
In sonnigen Plätzchen gepflanzt bewährt er sich auch noch in Höhenlagen gut.
Für Hausgärten und Kleingärten ist der James Grieve als Halbstamm und auf Kleinformen zu empfehlen. Kleinformen empfehlen wir hierbei auf Doucin veredelt, da er sich auf Paradies veredelt zu schnell erschöpft.
Die Leitäste sowie das Fruchtholz sind kurz zu schneiden.

Das vorzüglich schmeckende Fruchtfleisch und die reiche Tragbarkeit empfehlen diese Sorte ganz besonders.