Apfelbaum Goldparmäne

Bild 1
Typ: Herbstapfel
Synonyme: Herzogsrenette, Königin der Renetten
Herkunft: Frankreich vor 1700
Genussreife: Oktober-Dezember
Frucht: braunrot gestreift, hellgelb, mittelgroß
Geschmack: festes Fruchtfleisch, nussartiges Aroma, saftig, süß mit feiner Säure
Wuchs: Krone aufstrebend hochkugelig, mittelstark
Standort: bis in geschützte, mittlere Höhenlagen, nährstoffreich, warm
Wissenswertes: Brennsorte, Dörrobst, für Spalier gut geeignet, Guter Pollenspender
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Baumform/Größe:

Verfügbare Stückzahl:

  • 299
Der Apfel Goldparmäne, auch Wintergoldparmäne gehört zur Familie der Goldrenetten. Geschichte:... mehr
Produktinformationen "Apfelbaum Goldparmäne"
Der Apfel Goldparmäne, auch Wintergoldparmäne gehört zur Familie der Goldrenetten.

Geschichte:

Der Pomologe Diel erhielt diesen unzweifelhaft englischen Apfel als "King of the Pippins" im Jahre 1890 aus London und beschrieb ihn unter dem Namen Englische Wintergoldparmäne. Ebenfalls unter den Namen "Reine des Reinettes", "Golden Winter-Pearmain" und "Permain Dorée" bekannt wird er bei uns vielfach nur Goldparmäne oder auch Goldrenette genannt.

Beschreibung:

Mittelgroß bis groß kann der Apfel bis zu 70mm breit und 60mm hoch werden. Hochgebaut ist die Frucht regelmäßig, stumpfkegelförmig gewachsen.
Der offene Kelch ist von zurückgeschlagenen Blättchen gesäumt die am Grunde auffallend grün und feinwollig sind. Der Kelch liegt in einer schüsselförmigen Einsenkung.
Der dünne Apfelstiel ist holzig und sitzt in eriner tiefen Höhle. Diese ist grünlich verfärbt und fein berostet.
Die glatte Schale der Goldparmäne glänzt grünlich und goldgelb. Sonnenseits ist sie mit vielen kaminroten Streifen verziert. Zwischen diesen Streifen ist zudem noch Röte aufgetragen, selten jedoch so wie auf dem Bild. Zumeist ist die gelbe Grundfarbe des Apfels besser sichtbar. Teilweise sind Warzen und Rostspuren zu finden.
Das geräumige Kerngehäuse ist offen und beherbergt viele rundliche, mittelgroße Samen.

Frchtfleisch:

Das mattweiße Fleisch ist sehr fein und abknackend fest, später wird es mürber. Dem Genießer offenbart sich ein edler, gewürzhafter Geschmack mit weiniger Zuckernote.

Befruchtungsverhältnisse:

Ein guter Pollenbildner steht die Goldparmäne mittelfrüh in der Blüte die widerstandfähig ist.

Reifezeit:

Der Apfelbaum kann bereits Mitte September gepflückt werden. Der Apfel wird im Oktober genussreif. Bei guter Lagerung hält er bis Februar, wird dann aber mehlig.
Gut ausgebildete Früchte sind auf dem Markt begehrt und leicht verkäuflich.
Ebenso wertvoll für den Eigenbedarf.

Apfelbaum:

In der Jugens seht kräftig wachsend wird der Apfelbaum dennoch nur mittelgroß- Die Goldparmäne bildet eine hochkugel- oder stumpfpyramidale Krone aus.
Bildet sehr bald kurzes Fruchtholz und wird sehr früh fruchtbar. Erschöpft sich aber durch die übergroße Fruchtbarkeit sehr früh.
Der Apfelbaum ist für alle Formen und als Hochstamm auch zur Straßenpflanzungen geeignet.

Standort:

Früher für alle Verhältnisse empfohlen,ist heute bekannt das die Goldparmäne einen Boden mit zumindest geringer Feuchte und Nahrhaftigkeit braucht. Ist dies nicht zu Gewährleisten lässt der Apfelbaum im Wachstum sehr bald nach und bringt nur mehr kleine, unansehnliche Früchte. Auf Wiesenboden sehr schnell erschöpft. Für reichen Ertrag ist der Apfelbaum kräftig zu düngen.
Für Buschform ist die Goldparmäne besonders geeignet. Für Spalier gut, aufgrund eines erhöhten Schnittbedarfs besteht hier allerdings die Gefahr, dass sich die Blutlaus an die Schnittflächen ansetzt.
Schnitt der Leitäste lang, der des Fruchtholzes kurz.
Die Frucht ist windfest.