Apfel Gelber Bellefleur

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Typ: Winterapfel
Synonyme: Metzgers Calvill, Weidenapfel, Schönblühender
Herkunft: New Jersey um 1790
Genussreife: Oktober-Januar
Frucht: goldgelb, hochgebaut, mit ausgeprägten Rippen, mittelgroß, sonnenseits leicht gerötet
Geschmack: mittelstark gewürzt, süßlich
Wuchs: Krone breitkugelig, mittelstark
Standort: ausreichend feucht, bis in geschützte, mittlere Höhenlagen, nährstoffreich, warm
Wissenswertes: Dörrobst, Guter Pollenspender
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Baumform/Größe:

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Gelber Bellefleur Familie der Gulderlinge Von den auf unserer Obsttafel dargestel ten... mehr
Produktinformationen "Apfel Gelber Bellefleur"
Gelber Bellefleur Familie der Gulderlinge Von den auf unserer Obsttafel dargestel ten Früchten stammt die Frucht links von einem Buschbaum aus dem Garten Csisotti in Perchtolsdorf und die Frucht links von einem Halbstamm aus dem Garten Wandl, Wien, 19. Bezirk, Krottenbachstraße. Im Obstjahr 1939 wurde der Bel efleur häufig sonnenseits so stark rot.
Geschichte:
Die Sorte stammt aus Burlington in New-Jersey, Nordamerika, und erhielt den Namen nach der schönen Blüte, Gelber Schönblüher, Yel ow Bel efleur, heißt auch noch Metzgers Kalvil , Linnaeus Pippin, Blumenkalvil , Weidenapfel und Schafsnase.
Beschreibung:
Die Frucht ist immer etwas höher als breit, 75 bis 85 Mil imeter hoch und 80 – 87 Mil imeter breit, eikegelförmig, stielbauchig und meist etwas ungleichhälftig. Kelch geschlossen oder wenig offen, grünwol ig, fein und langblättrig. Einsenkung mitteltief, mäßig weit, mit flachen, über die ganze Wölbung laufenden Rippen. Stiel mittel ang, grünlichbraun, Höhle tief, eng, wenig berostet. Schale fein, glatt, zitronengelb, sonnenseits etwas rötlich angelaufen, doch nicht immer so stark wie das Farbenbild zeigt, mit teils stärkeren, teils feineren Punkten bedeckt. Fleisch gelblichweiß, fein, mürbe, saftreich, von edlem, süßweinigen, renettigem Geschmack. Kernhaus groß, weit offen, hohlachsig, Kammern geräumig, Samen groß, dunkelbraun.
Befruchtungsverhältnisse: Guter Pol enbildner, Blüte mittelfrüh und von kurzer Dauer.
Reifezeit: Sol nicht zu früh gepflückt werden und erhält bei guter Aufbewahrung seinen Wohlgeschmack bis April. Er gehört zu den besten Tafeläpfeln und erzielt, wenn gleichmäßig sortiert, infolge seines schönen Ansehens hohe Preise. Lässt sich vom Baum leicht versenden, ohne zu leiden. Hoch- und Halbstämme liefern ebenso vol kommene Früchte wie Niederstämme und Formbäume.
Eigenschaften des Baumes: Wächst in der Jugend kräftig, aber nicht stark, bildet zahlreiche schlanke Triebe, die Kronen sind weit ausladend, buschig und dicht. In der Jugend ist mehrmaliger Rückschnitt und später öfteres Auslichten erforderlich. Der Baum verlangt feuchten Boden und nicht zu windige Lage. Seine Tragbarkeit ist eine regelmäßi9ge, aber meist keine reiche, die Früchte sind jedoch gleichmäßig. Sie sind wohl windfest, weil sie aber an langen, dünnen Fruchtruten sitzen, leiden sie vielfach durch Anschlagen und gegenseitiges Reiben. Für Spalierformen ist der Baum nicht geeignet, da er keinen kurzen Fruchtholzschnitt verträgt.
Gute Eigenschaften: Schönheit und Güte der Früchte empfehlen diese Sorte besonders, auch die lange Lagerreife.