Apfel Gascoyne´s Scharlachroter

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Synonyme: Schöner von Russdorf, Friedrich August von Sachsen
Typ: Herbstapfel
Herkunft: England um 1870
Genussreife: September-Dezember
Frucht: Deckfarbe rot, flachrund, gelblichgrün, mittelgroß- groß
Geschmack: feines Aroma, festes Fruchtfleisch, saftig, süßsäuerlich
Wuchs: Krone flachkugelig, mittelstark, sparrig
Standort: bis in mittlere Höhenlagen, nährstoffreich, Spätfrostlagen geeignet, warm
Wissenswertes: gute Backsorte, Guter Pollenspender, Liebhaber/innensorte
Unsere Bäume aus dem Freiland versenden wir nur in der Pflanzzeit von Oktober bis Ende April.

Ab September finden Sie an dieser Stelle dann wieder die verfügbaren Baumgrößen mit Preisangabe.

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Baumform/Größe:

  • 2000037
Gascoynes Scharlachsämling Die hier gemalte Frucht stammt von einem waagrechten... mehr
Produktinformationen "Apfel Gascoyne´s Scharlachroter"
Gascoynes Scharlachsämling Die hier gemalte Frucht stammt von einem waagrechten Schnurbaum in Gaaden, Wiener Wald. Ein wenig raue Gegend.
Geschichte: Dieser in England entstandene Apfel wurde zuerst von Barron in „English Apples“ als Gascoignes Scarlet Seedling beschrieben und vom Hofgärtner Fießer, Baden-Baden, in Deutschland eingeführt, von wo er seitdem eine weite Verbreitung gefunden hat.
Beschreibung: Die Frucht ist mittelgroß bis groß, Früchte erster Größe messen über Kelch und Stiel 230 Mil imeter, flach gebaut, ungleichhälftig, mittelbauchig, kelchwärts nur wenig stärker abnehmend. Kelch halb oder ganz geschlossen, Blättchen grün, stark wol ig, ziemlich breit, aufrecht, Spitzen auswärts gebogen. Einsenkung ziemlich tief, mäßi9g weit, mit Falten, die als flache Erhabenheiten bis zum Bauche laufen und die Rundung stark verschieben. Stiel mittel ang, kräftig, holzig, grün und braun, Höhle tief, mäßig weit, uneben, weitauslaufend berostet oder auch grün. Schale glatt, nur wenig geschmeidig und glänzend, Grundfarbe lichtgelb, mit lange grünbleibenden Stel en, von den aber wenig zu sehen ist, da die meisten Früchte mit einem lebhaften Hel karmin verwaschen sind, das schattenwärts in Streifen übergeht; vom Baum ist die Frucht blau beduftet, Punkte zerstreut, grün umflossen, zuweilen auch Warzen. Fleisch reinweiß, fein, saftig, süß, mit genügender Säure und feinem Gewürz. Kernhaus schwach hohlachsig, Kammern verhältnismäßig klein, Samen eiförmig, kurz zugespitzt, braun.
Befruchtungsverhältnisse: Guter Selbstbestäuber, mittelfrühblühend.
Reife: Baumreife im Oktober, Genussreife vom November bis Februar; auf dem Lager wenig Verdunstungsverluste.
Eigenschaften des Baumes: Der Baum wächst in der Jugend stark, bildet breitkugelförmige Kronen mit langem Fruchtholz, fängt bald zu tragen an und trägt auch als Hochstamm, wenn ein wenig erstarkt gut, auf kleineren Formen früh und reich. In der Blüte wenig empfindlich und hart im Holz, taugt er noch für höhere Lagen, verlangt aber guten Apfelboden und ein bisschen geschützten Standort, Grasland sagt ihm nicht zu; in feuchten Niederungen bleiben Laub und Früchte nicht schorffrei. Er gedeiht auf al en Unterlagen, für kleine Formen ist aber nur Paradies zu wählen. Die Leitäste dürfen nur mittel ang geschnitten werden, da die Augen ungleich austreiben, das Fruchtholz ist lang zu schneiden.
Eignung der Frucht: Ein Apfel für den Selbstversorger und in schönen Stücken auch für den Markt, doch mehr Liebhabersorte als für den Großanbau.
Gute Eigenschaften: Schöne Frucht, Baum hart im Holz und in der Blüte, besonders geeignet für den Klein- und Siedlergarten.