Apfel Danziger Kantapfel

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Typ: Herbstapfel
Synonyme: Erdbeerapfel, Taffetapfel, Blutapfel, Paradiesapfel
Herkunft: vermutlich Holland vor 1760
Genussreife: Oktober-Januar
Frucht: Deckfarbe karminrot, flachrund, mittelgroß
Geschmack: erfrischendes Aroma, saftig, süßwürzig
Wuchs: Krone kugelig, mittelstark, sparrig
Standort: breit anbaufähig, geeignet für Höhenlagen
Wissenswertes: Dörrobst, Für Allergiker (unter Vorbehalt), gute Mostsorte, Guter Pollenspender
Unsere Bäume aus dem Freiland versenden wir nur in der Pflanzzeit von Oktober bis Ende April.

Ab September finden Sie an dieser Stelle dann wieder die verfügbaren Baumgrößen mit Preisangabe.

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Baumform/Größe:

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Danziger Kantapfel Familie der Rosenäpfel Geschichte: Über den Ursprung dieses alten,... mehr
Produktinformationen "Apfel Danziger Kantapfel"
Danziger Kantapfel Familie der Rosenäpfel Geschichte: Über den Ursprung dieses alten, weitverbreitesten Apfels ist Genaues nicht mehr bekannt. Er dürfte aus Holland stammen, da er zuerst von dem Holländer H. Knoop 1760 beschrieben wurde. Er trägt noch eine Anzahl deutscher Namen und wurde von Dies unter sieben verschiedenen Namen beschrieben. Beschreibung: Frucht mittelgroß, 70 – 75 mm breit und 65 – 70 mm hoch. Der Baum sitzt in der Mitte und flacht sich nach Kelch und Stiel gleichmäßig ab. Kelch meist geschlossen, Blättchen langgespitzt, grün, wollig, Einsenkung ziemlich flach mit vielen Falten und kalvillartigen Rippen, die über die ganze Frucht verlaufen. Daneben findet sich eine scharfe Naht, die auf einer Fruchthälfte vom Kelch bis zum Stiel verläuft. Stiel stark und kräftig, sehr verschieden lang, grün oder braun, sitzt in enger, doch tiefer, strahlig berosteter Höhle. Schale fein, glatt, fettig sich anfühlend, Grundfarbe grünlichgelb, auf der Sonnenseite, oft auf der ganzen Frucht karmoisinrot verwaschen, gefleckt und geflammt, auch gestreift. Fleisch weißlichgelb, unter der Schale oft gerötet, grünlich geadert, saftig und fein, rosenartig gewürzt, süßweinig und äußert erfrischend. Kernhaus hohlachsig, Fächer geöffnet, groß, aufgerissen, gut ausgebildete, dunkelbraune Samen enthaltend. Befruchtungsverhältnisse: Guter Pollenbildner. Reifezeit: Am besten Anfang Oktober zu ernten; die Frucht ist schon vom Baume genießbar und hält sich bis Jänner. Tafel- und Wirtschaftsfrucht ersten Ranges, leicht verkäuflich. Eigenschaften des Baumes: Dieser wächst in der Jugend zwar kräftig, aber nicht so stark, gibt immerhin noch schöne Bäume in der Baumschule. Später nimmt die Krone bald eine breite, dabei hochstrebende Form an, erreicht einen mächtigen Durchmesser mit sparrigen Vergabelungen mit kurzem Fruchtholze. Die Tragbarkeit tritt früh ein, ist reich und regelmäßig. Stellt an Boden und Lage keine hohen Ansprüche und ist ein ausgesprochener Gebirgsobstbaum. Seine besten Formen sind er Hoch- und Halbstamm, weil er auf diesen ebenso schöne Früchte bringt wie auf Kleinformen. Schnitt der Leitäste und des Fruchtholzes kurz. Gute Eigenschaften: Da er sich in rauen Gebirgslagen auch noch bewährt, ist er dort besonders empfehlenswert.