Apfel Cellini

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Typ: Herbstapfel
Synonyme: Selling Pippin, Philipps Setzling
Herkunft: England um 1850
Genussreife: September-Januar
Frucht: gleichmäßig rund, mittelgroß- groß
Geschmack: saftig, süßsäuerlich
Wuchs: Krone flachkugelig, stark
Standort: für Extremlagen, geeignet für Höhenlagen, nährstoffreich
Wissenswertes: für Spalier gut geeignet, gute Backsorte, sehr widerstandsfähig
Unsere Bäume aus dem Freiland versenden wir nur in der Pflanzzeit von Oktober bis Ende April.

Ab September finden Sie an dieser Stelle dann wieder die verfügbaren Baumgrößen mit Preisangabe.

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Baumform/Größe:

  • 2000317
Cellini Die hier gemalte Frucht stammt von einem Buschbaum aus Gaaden im Wiener Wald... mehr
Produktinformationen "Apfel Cellini"
Cellini Die hier gemalte Frucht stammt von einem Buschbaum aus Gaaden im Wiener Wald (ziemlich rau). In Wiener Kleingärten färben sich die Früchte kräftiger und al seits leuchtend rot.
Geschichte: Sol aus England stammen und um die Mitte des vorigen Jahrhunderts in Vauxhal bei London aufgetaucht sein, ist seither stark verbreitet und trägt überal nur diesen Namen.
Beschreibung: Die Frucht ist mittelgroß, hochgebaut-kegelförmig, stielbauchig flachrund, kelchwärts stärker abnehmend. Früchte erster Größe messen über den Kelch und Stiel 22 Mil imeter und gelten, wenn unbeschädigt, als erste Kistenware. Kelch offen, Blättchen breit, kurz zugespitzt, auswärtsgebogen, Einsenkung weit, mäßig tief, mich schwachen Falten. Stiel kurz, holzig, braun, Höhle weit und tief, grau-grün berostet. Die Schale ist glatt, glänzend, im Liegen geschmeidig, vom Baume gelblichgrün, später hel gelb, sonnenseits oder weiter herum gestreift und geflammt, oft ganz verwaschen, aus Höhenlagen besonders lebhaft gefärbt. Geruch ziemlich stark. Fleisch grüngelblichweiß, mürbe, saftreich, wenig würzig, merklich säuerlich, aus Höhenlagen besser. Kernhaus hohlachsig, Kammern geräumig, Wände zerrissen, Samen zahlreich, gut entwickelt, braun.
Befruchtungsverhältnisse: Guter Pol enspender, mittelfrüh blühend.
Reife: Die Baumreife tritt Ende September ein. Die Früchte sol en nicht zu lange auf den Bäumen belassen werden, weil sie bei nassem Herbstwetter leicht faulen. Genussreif im Oktober-November, halten sie aus Höhenlagen bis Jänner und noch länger.
Eigenschaften des Baumes: Der wächst in der Jugend sehr kräftig, bildet erst aufrechte Äste, die sich aber später auseinanderlegen, so dass seine Krone breikugelförmig wird; er beginnt bald zu tragen, trägt regelmäßig und fruchtbar. Die Leitäste können lang geschnitten werden, da die Augen gern austreiben, das Fruchtholz ist kurz zu schneiden. Bezüglich des Bodens nicht anspruchsvol , bleiben aber seine Früchte in mageren und trockenen Böden zu klein. Weil die Blüte widerstandsfähig und im Holze gesundbleibend, ist er besonders für Höhenlagen geeignet und bewährt sich in den österreichischen Alpen noch in 1.400 Meter Seehöhe. Man staunt, welch schöne Früchte er dort noch hervorbringt. Er lässt sich auf al e Unterlagen veredeln, Paradies sol te aber nur für die kleinsten Formen gewählt werden.
Eignung der Frucht: Cel ini ist ein Apfel für Selbstversorger und in schöngefärbten Früchten auch auf dem Markt leicht verkäuflich. Man hat durch Auspflücken dafür zu sorgen, dass man recht gleichmäßige Früchte erhält. Wegen seiner roten Färbung lassen sich auf dem Apfel leicht Licht- und Schattenbilder herstel en.
Gute Eigenschaften: Die Fruchtbarkeit, Gesundheit und Widerstandsfähigkeit des Baumes in hohen Lagen.
Schlechte Eigenschaften: In feuchten Niederungen Schorfbefal , Faulen der Früchte am Baum. Auf trockenem Boden bleiben die Früchte zu klein. In warmen Lagen nur Herbstapfel, was seinen Marktwert herabsetzt.