Apfel Ananasrenette

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Typ: Winterapfel
Herkunft: Holland 1820
Genussreife: November-Februar
Frucht: goldgelb mit kl. Rotsternchen, hoher Vit. C-Gehalt, klein- mittelgroß
Geschmack: weinsäuerlich
Wuchs: kompakt, mittelstark, viele Kurztriebe
Standort: frisch, nährstoffreich
Wissenswertes: Für Allergiker (unter Vorbehalt), für Spalier gut geeignet, gute Backsorte
Unsere Bäume aus dem Freiland versenden wir nur in der Pflanzzeit von Oktober bis Ende April.

Ab September finden Sie an dieser Stelle dann wieder die verfügbaren Baumgrößen mit Preisangabe.

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Baumform/Größe:

  • 2000278
Ananasrenette Familie der einfarbigen Renetten Geschichte: Die Sorte stammt... mehr
Produktinformationen "Apfel Ananasrenette"
Ananasrenette Familie der einfarbigen Renetten
Geschichte: Die Sorte stammt wahrscheinlich aus Holland, ist schon lange Zeit in Deutschland bekannt. Diel beschreibt sie zuerst 1826.
Beschreibung: Frucht mittelgroß, 60 bis 70 Millimeter hoch und breit, abgestumpft, hoch gebaut, kelchwärts etwas zugespitzt, stielwärts abgeplattet. Kelch offen, Blättchen grünlichbraun, stark wollig, zurückgeschlagen. Einsenkung flach, eng, von feinen Falten umgeben. Stiel mittel lang, dünn, holzig, Hohle mäßig tief und weit, grün oder manchmal strahlig berostet. Schale ziemlich glatt, leuchtend gelb, später goldgelb, Rostpunkte zahlreich und sehr deutlich hervortretend, Roststernchen mit grünem Hof sind charakteristisch. Fleisch gelblichweiß, sehr saftig, abknackend, später mürbe, von sehr edlem, gewürztem, süßweinigem Geschmack. Geruch merklich hervortretend. Kernhaus groß, Kammern weit offen, glattwandig, mit vielen schonen, glänzendbraunen Samen gefül t.
Befruchtungsverhältnisse: Guter Pollenbildner, die Blüte beginnt mittelfrüh und dauert lang, ist gegen Nässe empfindlich.
Reifezeit: Die Früchte sollen spät, Mitte Oktober gepflückt werden, dann behalten sie auf dem Lager ihre Frische und Würze bis März. Dieser Apfel zählt zu den köstlichsten Tafelfrüchten und ist auf dem Markt sehr gesucht.
Eigenschaften des Baumes: Schon von Jugend an hat diese Sorte einen sehr schwachen Wuchs, die einjährigen Zweige sind kurz und auffal end dick, stark bewol t. Die Kronenäste sind stets aufrecht, auch noch bei alten Bäumen, das Fruchtholz ist kurz, das unterseits filzige Blatt hat von Schädlingen wenig zu leiden. Der Baum verlangt einen kräftigen, nahrhaften, warmen und genügend feuchten Boden. Die Tragbarkeit setzt früh ein, ist regelmäßig und reich, auf Wildling ebenso wie auf Doucin und Paradies. Der Baum lässt sich in allen Formen ziehen, im Kleingarten besonders auf Niederstamm und Spindelbusch geeignet, doch lassen sich auch leicht waagrechte Kordons erziehen, deren Fruchtholzbildung die geringsten Schwierigkeiten bereitet. Für den Kleingarten besser als für den landwirtschaftlichen Obstbau geeignet.