Apfel Zuccalmagliorenette

Bild 1
Typ: Winterapfel
Herkunft: Grevenbroich 1878
Genussreife: November-Februar
Frucht: Deckfarbe gelblichrot, gelblichgrün, klein- mittelgroß, rund
Geschmack: edelaromatisch, feinzellig, saftig, süß mit feiner Säure
Wuchs: Krone breitkugelig, mittelstark-schwach
Standort: nährstoffreich, offen, von der Küste bis in Höhenlagen
Wissenswertes: für Spalier gut geeignet, Hervoragender Tafelapfel
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Zuccalmaglios Renette Familie der Goldrenetten Geschichte: Eine der besten deutschen... mehr
Produktinformationen "Apfel Zuccalmagliorenette"
Zuccalmaglios Renette Familie der Goldrenetten Geschichte: Eine der besten deutschen Züchtungen des bekannten Apfelzüchters Dietrich Uhlhorn in Grevenbroich im Rheinland, die 1878 aus einer Kreuzung zwischen Ananasrenette und dem Purpurroten Agatapfel hervorgegangen ist. Sie wurde in den Pomologischen Monatheften 1901 zuerst beschrieben, worauf diese Sorte schnelle Verbreitung fand.
Beschreibung: Klein bis mittelgroß, abgestumpft rundlich-eiförmig, etwa 60 - 70 mm hoch und breit, kelchwärts mehr verjüngt als stielwärts abgeplattet, stark an die Muttersorte erinnernd. Kelch halboffen, mit kurzen grünwolligen Kelchblättchen. Einsenkung tief, etwas eng, eben oder unbedeutend faltig. Stiel holzig, dünn, meist kurz, in einer engen, tiefen Stielhöhle. Schale grünlichgelb, zur Reife zitronengelb, sonnenseits gelbrot verwaschen und gefleckt. Punkte sehr zahlreich, bräunlich und von einem weißen Hofe umgeben. Vereinzelt reich und alantartig, köstlich gewürzt. Kernhaus klein, Kammern ziemlich breit, wenig geöffnet, mit auffallend lang zugespitzten, hellbraunen Samen dicht gefüllt.
Befruchtungsverhältnisse: Guter Pollenbildner, mittelspät blühend, in der Blüte nicht empfindlich.
Reifezeit: Ende Oktober zu pflücken, genussreif vom November bis März. Hält, ohne zu welken oder ihre Frische einzubüßen, bis zum Frühjahr. Ein feiner und edler Tafelapfel.
Eigenschaften des Baumes: Dieser ist in der Jugend wüchsig, die Triebe sind aber schwach, später hat die Krone einen pyramidalen Wuchs, und die Äste werden nicht hängend. Als Hochstamm oder Halbstamm sollte man sie aber nicht anpflanzen, weil ihre Früchte zu klein bleiben. Ihre Hauptform ist der Buschbaum und besonders ist sie zum Spindelbusch geeignet. Auf geringen und trockenen Böden soll sie nicht gepflanzt werden, weil sie sich auf solchen zu schnell erschöpft, zum Anbau auf alle besseren Böden kann sie sehr empfohlen werden. Als Unterlage sind die starkwüchsigen Typen der Zwergunterlage zu verwenden. Schnitt der Leitäste kurz, der des Fruchtholzes lang. Von Schädlingen hat der Baum wenig zu leiden. Die Früchte sind windfest.