Apfel Ribston Pepping

Bild 1
Synonyme: Englische Granatreinette, Essex Pippin
Typ: Winterapfel
Herkunft: England 1707
Genussreife: November-Februar
Frucht: Deckfarbe bräunlichrot, grünlichgelb, kleines Kernhaus, mittelgroß
Geschmack: coxähnlich, edelaromatisch, saftig
Wuchs: Krone breitkugelig, mittelstark-stark
Standort: ausreichend feucht, bis in geschützte, mittlere Höhenlagen, nährstoffreich
Wissenswertes: Dörrobst, gute Mostsorte, triploid (braucht Pollenspender)
ab 35,00 € *

inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Baumform/Größe:

Verfügbare Stückzahl:

  • 000088862457674
Ribston Pepping Familie der Goldrenetten Geschichte: Der Apfel soll schon vor 200... mehr
Produktinformationen "Apfel Ribston Pepping"
Ribston Pepping Familie der Goldrenetten Geschichte: Der Apfel soll schon vor 200 Jahren auf dem Schlosse Ribston in der Grafschaft York (England) aufgefunden worden sein. Ist weit verbreitet, heißt auch Englische Granatrenette, hat noch einige andere Namen, die aber wenig bekannt sind.
Beschreibung: Form: Mittelgroßer, etwa 70 mm breiter und 70 mm hoher, fast kugelförmig gebauter Apfel. Der Bauch sitzt etwas unter der Mitte, gegen den Stiel plattrund und etwas zugespitzt gegen den Kelch. Kelch klein, geschlossen, bräunlich, etwas wollig, Blättchen mittelbreit, mittellang, aufrecht. Einsenkung mitteltief, mit flachen Falten, die sich bis zur Mitte der Frucht hinziehen. Stiel holzig, mittelstark, bräunlich, etwas flaumig, nicht über die Höhle herausragend, diese ziemlich tief und weit, häufig durch Wülste verengt, leicht berostet. Schale glatt, vom Baume gelblichgrün, später goldgelb, leicht punktiert, karmesinsrot, auch dunkelrot gestreift und verwaschen, in der Röte oft grau punktiert. Punkte zerstreut, wenig bemerklich. Rostanflüge um Kelch und Stiel. Geruch gewürzt, wenig merklich. Fleisch gelblichweiß, fein, fest, später mürbe, saftreich, muskatellerartig gewürzt, jedoch von reichlicher, weiniger Säure. Kernhaus geschlossen, Kammern eng, spitz, am Kelch etwas abgestumpft. Samen mittelgroß, lang zugespitzt, braun, teilweise unvollkommen.
Befruchtungsverhältnisse: Schlechter Pollenbildner. Befruchtungspartner: Goldparmäne, Berner Rosenapfel, Cox Orangenrenette.
Reifezeit:
Pflückreif im Oktober, genussreif von Ende November bis zum Frühjahr, für die Tafel und die Wirtschaft zu empfehlen. Gehört zu den köstlichsten Tafeläpfeln.
Eigenschaften des Baumes: Er wächst stark, bildet eine breite Krone, behält bis ins späte Alter sein starkes Wachstum. Ist in Bezug auf den Boden sehr anspruchsvoll, in schwerem, nassen Boden bekommt der Baum leicht Krebs, in leichtem, trockenen Boden wächst diese Sorte überhaupt nicht oder bringt nur kümmerliche Früchte. Verlangt einen tiefgründigen, milden, etwas feuchten Boden und freie Lage. Blüht mittelfrüh und lang, trägt mittelfrüh und regelmäßig, ist aber kein Massenträger. Für alle Formen geeignet, auch für rauere Lagen, doch muss er stets weit genug gepflanzt werden, denn er wächst selbst auf der schwächsten Zwergunterlage stark. Wirft viele Früchte ab, ist aber sonst windfest. Schnitt der Leitäste und des Fruchtholzes lang. Die einjährigen Zweige und dicken, besonders kräftig entwickelten Blütenknospen sind wollig behaart und ein gutes Kennzeichen der Sorte im unbelaubten Zustande des Baumes.
Gute Eigenschaften: Für Formobst und Buschkultur vorzüglich geeignet, setzt Blütenknospen oft schon am einjährigen Holze an.