Apfel Kaiser Alexander

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Synonyme: Allerweltsapfel, Alexander
Typ: Herbstapfel
Herkunft: Münsterland, wahrscheinlich Südrussland vor 1800
Genussreife: September-November
Frucht: Deckfarbe rot, groß, hellgelb, hochkugelförmig
Geschmack: lockeres Fruchtfleisch, saftig, schwach gewürzt, süßlich
Wuchs: Krone breitkugelig, stark
Standort: anspruchslos, geeignet für Höhenlagen
Wissenswertes: Dörrobst, gute Backsorte, sehr widerstandsfähig
Unsere Bäume aus dem Freiland versenden wir nur in der Pflanzzeit von Oktober bis Ende April.

Ab September finden Sie an dieser Stelle dann wieder die verfügbaren Baumgrößen mit Preisangabe.

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Baumform/Größe:

  • 2000331
Kaiser Alexander Familie der Rambure Von den hier gemalten Früchten stammt der eine... mehr
Produktinformationen "Apfel Kaiser Alexander"
Kaiser Alexander Familie der Rambure Von den hier gemalten Früchten stammt der eine Apfel aus dem Garten Schickl, Wien-Eßling, leichter, trockener Boden, und der andre aus dem Garten Kerbler, Wien-Floridsdorf, Schwemmboden am Donauufer.
Geschichte: Stammt aus Südrussland und wurde von mehreren Seiten nach Deutschland eingeführt. Heißt in Russland ”Aporta Nalivia”. Wurde von Diel zuerst als ”Kaiser Alexander von Russland” beschrieben. Trägt auch mehrere französische und englische Namen. Unter ”Napoleon” geht eine Spielart mit ungestreiften, stark beröteten Früchten; die Bäume beider Arten sind nicht zu unterscheiden.
Beschreibung: Die Frucht ist groß bis sehr groß, 90 bis 110 Millimeter breit und 80 bis 90 Millimeter noch, hoch aussehend, stumpf zugespitzt, mit breiter Stielfläche. Kelch halb offen oder offen, Blättchen grünlichbraun, langgespitzt; Einsenkung tief, weit, von Rippen und Falten umgeben. Stiel stark, holzig, Stielhöhle weit, sehr tief, trichterförmig, strahlenrostig. Schale fein, geschmeidig, glatt, glänzend, blassgelb, zum größten Teil mit kurz abgesetzten Karminstreifen bedeckt, dazwischen noch marmoriert und punktiert, wenn unberührt, bläulich beduftet. Fleisch weiß, locker, mürb, saftig, schwach gewürzt, süßweinig. Kernhaus groß, wenig geöffnet, Kammern geräumig, Samen viele, aber oft taub.
Reife: Kaiser Alexander muss spät geerntet werden, im Oktober, wenn er seine Frische auf dem Lager behalten soll; er hält dann bei guter Lagerung bis Weihnachten; am besten schmeckt er aber im Oktober, November. Versendet muss er vor der Vollreife werden; später ist er dazu empfindlich. ER ist eine Marktfrucht ersten Ranges; schöne Früchte sind stets leicht und zu guten Preisen abzusetzen, diene oft als Schaufrüchte.
Befruchtungsverhältnisse: Guter Pollenbildner, mittelfrüh blühend.
Eigenschaften des Baumes: Er wächst in der Jugend stark, bildet eine breite, flache, reich belaubte Krone mit langem, dünnem Fruchtholz. Trägt bald und reich, verlangt aber geschützten Stand, damit die Stürme seine Früchte nicht herunterschlagen. Halbstamm oder Buschbaum sind die geeignetsten Formen. Waagrechte Korndons auf Paradies bringen besonders große Früchte hervor. Schnitt der Leitzweige und des Fruchtholzes lang. An den Boden stellt der Baum keine großen Ansprüche. Auf leichtem Boden faulen die Früchte weniger. Für Höhenlage noch sehr gut geeignet; dort wird die Färbung der Früchte noch schöner, der Geschmack besser und ihre Haltbarkeit verlängert.
Gute Eigenschaften: Die Größe und schöne Färbung der Frucht, trotzdem aber nur eine Sorte für den Liebhaber.