Apfel James Grieve

Bild 1
Typ: Sommerapfel
Synonyme: Frühe Cox Orangenrenette
Herkunft: Schottland um 1880
Genussreife: August-September
Frucht: gelborange, hochkugelförmig, mittelgroß, sonnenseits orangerot gestreift
Geschmack: edelaromatisch, feinzellig, saftig, süßsäuerlich
Wuchs: Krone breitpyramidal, mittelstark
Standort: anspruchslos, geeignet für Höhenlagen
Wissenswertes: für Spalier gut geeignet, gute Backsorte, Guter Pollenspender
Unsere Bäume aus dem Freiland versenden wir nur in der Pflanzzeit von Oktober bis Ende April.

Ab September finden Sie an dieser Stelle dann wieder die verfügbaren Baumgrößen mit Preisangabe.

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Baumform/Größe:

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James Grieve Familie der Schlotteräpfel Von den hier dargestellten Früchte... mehr
Produktinformationen "Apfel James Grieve"
James Grieve Familie der Schlotteräpfel
Von den hier dargestellten Früchte stammt der obere aus dem Garten Gruber, Nieder-Rußbach, N.-D., der untere aus dem Garten Willinger, Wien-Stadlau.
Geschichte: Ist ein Sämling der Cox Orangenrenette, wurde in Edinburgh gezüchtet, und ist in der Grafschaft Kent stark verbreitet. Wurde zuerst in der englischen Zeitschrift ”The Garden”, 1905, beschrieben, fand seitdem viel Beachtung.
Beschreibung: Frucht mittelgroß, etwa 65 mm breit und 58 mm hoch, hochaussehend, große Früchte, mehr breit, mittelbauchig, beide Wölbungen wenig verschieden, mit unter flache Erhabenheiten auf der Kelchfläche. Kelch groß, offen oder geschlossen, Blättchen grün, lang, aufgerichtet, die längsten zurückgeschlagen. Einsenkung mäßig weit, ziemlich tief, durch Fleischperlen und Falten uneben. Stiel bis 2 cm lang, ziemlich stark, auch kürzer und fleischig, braun oder grün, meist schiefstehend, Stielhöhle tief und eng, trichterförmig faltig, zart strahlen-förmig berostet. Schale glatt, glänzend, geschmeidig, zur Reife fett, erst grünlich-, später zitronengelb, sonnenseitig leuchtend kirschrot verwaschen, geflammt und gestreift, Punkte fein, zerstreut, kelchwärts dichter, meist nur weißliche Tupfen, Rost selten. Fleisch gelblichweiß, anfangs fest, aber bald mürbe, saftig, gut gewürzt, mit feiner Säure und genügend süß, ein feiner Herbstapfel ersten Ranges. Kernhaus stark hohlachsig, Kammern geöffnet, geräumig, Wände zerrissen, Samen zahlreich, groß, länglichoval, braun.
Befruchtungsverhältnisse: Guter Pollenbildner.
Reifezeit: Anfang September baumreif, die schönsten Früchte können schon früher allmählich ausgepflückt werden, die übrigen werden dann ebenfalls gut ausgebildet. Hält bis Oktober.
Eigenschaften des Baumes: Wächst anfangs kräftig, dann nur mittelstark, trägt meistens schon in der Baumschule, später sehr reich und regelmäßig. Seine Krone baut er erst aufrecht, später mehr rundlich oder breit. Er setzt viel Fruchtholz an mit auffallend geformten Quirlholz. Gedeiht am besten in kalkhaltigen Lehmböden, wie überhaut in allen nicht sauren Apfelböden. In nassem Boden wird er frostempfindlich und krebsig. Reichliche Düngung, jedoch ohne viel Stickstoff, ist empfehlenswert. Bewährt sich in der Sonne auch noch in Höhenlagen. Besonders für Haus- und Kleingärten als Halbstamm und in Kleinformern, zur letzteren besser auf Doucin als auf Paradies, weil er sich auf diesen zu schnell erschöpft. Schnitt der Leitäste und des Fruchtholzes kurz.
Gute Eigenschaften: Das vorzügliche Fruchtfleisch und die reiche Tragbarkeit empfehlen diese Sorte ganz besonders.
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